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Iceman Kimi Räikkönen geschmolzen, Ferrari zu schwer?

Von - 06.09.2014 18:08

Nicht immer bleibt «Iceman» Kimi Räikkönen cool: Der Weltmeister von 2007 leistete sich einige Fahrfehler und verpasste den Einzug unter die besten Zehn. Das war nicht der einzige Grund für Ärger.

Fernando Alonso Siebter, Kimi Räikkönen auf Startplatz 11 (ein Rang geschenkt durch die Strafversetzung von Daniil Kvyat) – kein guter Tag für die Ferrari-Anhänger. Kimi Räikönen leistete sich einige ungewohnte Patzer.

«Ich fand den Wagen im Abschlusstraining schwierig zu kontrollieren», berichtet der Finne. «Ich hatte Mühe, die Haftung der Reifen zu spüren, ich hatte ständig blockierende Vorderräder. Daher habe ich mir beim letzten Lauf mit der weicheren Mischung auch einige Fahrfehler erlaubt, das hat mich einen Platz in den Top-Ten gekostet. Wir wissen immerhin, dass wir im Rennen konkurrenzfähiger sein sollten als im Training.»

Aber das ist nicht der einzige Grund für Ärger.

Unseren Informationen zufolge gab es bei Ferrari einen tüchtigen Krach, weil der Wagen von Kimi über Monate schwerer war als jener von Alonso. Die Rede ist von 15 Kilogramm, das wären (je nach Rennstrecke) zwischen drei und vier Zehntelsekunden Zeitverlust pro Runde. Ist das mit ein Grund, wieso die Leistungen von Räikkönen in der ersten Saisonhälfte gemessen an jenen des Spaniers so schwach waren?

Ferrari mit unterschiedlichen Fahrzeugen? Das ist etwas schwer zu glauben, hält der berühmteste Rennstall der Welt doch traditionell die Linie, seinen Fahrern – ganz besonders, wenn es sich um Weltmeister handelt – das bestmögliche und identische Material zur Verfügung zu stellen.

Insider wundern sich trotzdem: Sind die Probleme von Kimi, ein Gefühl für den Wagen aufzubauen, wirklich nur an Vorderachse und Bremsverhalten zu orten? Mit dem Lotus war Räikkönen teilweise überirdisch schnell, wo ist dieser Speed hingekommen?

Seit der Sommerpause soll Räikkönens Wagen leichter geworden sein – erklärt das den Aufwärtstrend in Belgien mit der besten Saisonleistung?

Ein anderer Ferrari-Experte meint: «Die Geschichte mit dem Gewicht ist das eine, aber Fortschritt bei Kimi ist für mich vor allem seit der Verbannung der vernetzten Aufhängung zu erkennen. Es sieht ganz so aus, als habe Räikkönen ein bessseres Gefühl für den Wagen, seit dieses System nicht mehr im Wagen steckt.»

Zurück zum Abschlusstraining – Ferrari-Techniker Pat Fry meint: «Die Balance der Wagen war nicht mehr so gut, vor allem in den schnellen Kurven und auf der Bremse. Fernando hat als Siebter alles aus dem Wagen herausgequetscht. Dass Kimi nicht unter den besten Zehn liegt, ist wirklich schade – weil er endlich mal ein problemfreies drittes Training gehabt hatte.

Ein Schnitzer in Roggia hat ihn die entscheidende Zeit gekostet.»
«Die Reifen zeigen einen gleichmässigen Abbau, daher glaube ich: selbst wenn es morgen markant wärmer werden sollte, wird unsere Strategie davon kaum beeinträchtigt sein.»

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