Formel 1

Nico Hülkenberg 13.: Force India im Rückwärtsgang?

Von - 20.09.2014 18:10

Nico Hülkenberg und Sergio Pérez konnten nicht glänzen wie erwünscht: Force India fällt in Sachen Speed gemessen an der Konkurrenz langsam zurück. Das hat Gründe.

Im dritten WM-Lauf der Saison 2014, unter dem Flutlicht von Bahrain, hat Force India mit Sergio Pérez (3.) und Nico Hülkenberg (5.) 25 WM-Punkte erobert, also in einem einzigen Grand Prix mehr als in den vergangenen fünf Rennen zusammen! Force India hält sich mit 109:110 zwar in der Nähe von McLaren im Kampf um den fünften Rang im Markenpokal, aber die Wahrheit ist – die in Silverstone stationierten Inder fallen langsam, aber sicher zurück. Der Grund dafür sind die beschränkten Ressourcen. Force India hat aus wenig immer schon viel gemacht, aber das wird auf die Dauer gegen McLaren nicht reichen.

Im Rückwärtsgang ist auch die Saison von Nico Hülkenberg: Nach tollem Saisonbeginn (in den ersten sieben Rennen vier Mal Fünfter) konnte der Wahl-Schweizer in den vergangenen drei Rennen nur noch einen Punkt holen (als Zehnter in Belgien).

In Singapur nun haben wir keinen Force India unter den Top-Ten, das ist 2014 nur in Kanada und Belgien vorgekommen. Die Ausgangslage für das Nachtrennen ist knifflig.

Nico Hülkenberg (13.) meint: «Klar hatte ich mir erhofft, ein wenig konkurrenzfähiger zu sein und mich unter die ersten Zehn zu quetschen.» Dazu fehlten im zweiten Quali-Segment 383 Tausendstelsekunden ...

Hülkenberg weiter: «Meine Runde war recht gut. Und ich sehe dem Rennen guter Dinge entgegen, weil ich ja freie Reifenwahl habe. Der Singapur-GP ist immer ein langes Rennen, in dem jede Menge passiert. Es gibt auch aufgrund des grossen Unterschiedes zwischen den beiden Mischungen einige strategische Spielvarianten. Mein Ziel? Punkte holen ...»

Sergio Pérez (15.) gab zum Besten: «Die Piste fühlte sich ganz anders an als gestern. Das hat mich überrascht. Ich brachte die Reifen nicht wie gewünscht zum Arbeiten. Ich ging in Quali 2 früh auf die Bahn, um eine freie Runde zu erhalten. Das hatte jedoch zur Folge, dass ich nicht dann auf der Piste war, als sie am meisten Grip bot, zum Schluss nämlich.»

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