Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

Didi Mateschitz (Red Bull): «Mit Ferrari aufs Podest»

​Wird ein Abkommen zwischen dem Hause Red Bull und Ferrari zur Motorenlieferung für Red Bull Racing und Toro Rosso schon bald besiegelt?

Formel 1

Werbung

Werbung

Während Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko in Singapur in einem ORF-Interview wieder einen möglichen Formel-1-Ausstieg in den Raum stellte ("Wenn es keinen konkurrenzfähigen Motor für uns gibt, dann ..."), scheint Red-Bull-Mitbesitzer Dietrich Mateschitz an eine Formel-1-Zukunft seiner beiden Teams zu glauben. Denn auch mit der bevorstehenden Trennung von Renault zum Saisonende und dem Scheitern der Bemühungen um Mercedes-Motoren ist für Red Bull nicht alles verloren.

Werbung

Werbung

"Mr. Red Bull" Mateschitz weiss, dass nicht immer alles nach Plan laufen und in die Erfolgsspur münden kann. Deshalb ist er auch noch gut gelaunt, wenn man mit ihm das Thema Formel 1 erörtert.

Erstmals gab der Chef zweier Teams Einblick in den Stand der Dinge zwischen den bald geschiedenen Partnern Red Bull Racing und Scuderia Toro Rosso einerseits sowie Renault andererseits.

"Die Trennung vom Motorenpartner zum Saisonende erfolgt im gegenseitigen Konsens", sagt der 71-Jährige, "es machte keinen Sinn mehr zusammenzuarbeiten. Mehr konnte man den Teams nicht antun."

Werbung

Werbung

Dass der bis 2016 laufende Vertrag ein Jahr vor Ablauf beendet würde, sei schon viel früher festgestanden als durch die offizielle Aussage von Renault-Vorstandschef Carlos Ghosn vergangenen Dienstag in Frankfurt angedeutet wurde, "nämlich schon vor einigen Wochen", wie Mateschitz präzisiert, also in der Sommerpause der Formel 1.

Ganz reibungslos dürfte die Trennung nicht erfolgt sein, aber man fand offenbar einen Kompromiss, in dem auch Titelsponsor Infiniti (geschätzte jährliche Unterstützung: 25 Millionen Euro) eine Rolle spielte. Der Preis für Red Bull für die vorzeitige Trennung dürfte der Verzicht auf Infiniti als Sponsor sein. Die Premiummarke ist Teil der Renault-Nissan-Allianz. Infiniti auf einem nicht vom eigenen Konzern befeuerten Red-Bull-Auto ist kaum denkbar.

Der Desillusionierung über die Leistungen des Partners, mit dem Red Bull Racing von 2010 bis 2013 je vier Fahrer- und Konstrukteurs-WM-Titel erringen konnte, folgt Anerkennung für die Konkurrenz. Didi Mateschitz: "Ferrari hat im Winter und vor allem seit den ersten Saisontests – da waren die Italiener noch auf unserem Niveau – einen unglaublichen Job gemacht. Und Mercedes tat dies sowieso."

Und wie geht es nun mit seinen Teams weiter? Mateschitz nimmt es mit Humor: "Lage hoffnungslos, aber nicht ernst."

Werbung

Werbung

Um gleich wieder ernst zu werden: "Es ist nicht unser Ziel, in der WM Fünfter oder Sechster zu sein. Wir brauchen einen neuen Motor."

Zum Nein von Mercedes für Red Bull am Monza-Wochenende (als Konzernchef Dieter Zetsche vor Ort war) sagt Mateschitz: "Noch vor Kurzem war Mercedes für uns der bevorzugte Partner." Doch der Plan scheiterte, einen Mercedes-Antrieb mit Branding von Aston Martin einzusetzen – der kleine Luxussportwagenbauer hatte nicht die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. Sogar eine Kooperation von Red Bull Technologies mit der Serienautoentwicklung von Aston Martin war angedacht. Diese Gespräche wurden abgebrochen.

Somit zeichnet sich eine Rückkehr von Red Bull Racing und Toro Rosso zu Ferrari ab – RBR fuhr 2006 mit italienischen Triebwerken (nach einem Jahr mit Cosworth und vor der Ära mit Renault), Toro Rosso von 2007 bis 2013. "Das wäre für die nächsten zwei, drei Jahre eine sehr akzeptable Lösung", sagt Mateschitz. Wobei ein WM-Titel aus derzeitiger Sicht kaum realistisch sei: "Wenn Ferrari als Werksteam mit Vettel den Titel nicht schaffen sollte, wird es für uns als Kunden auch nicht möglich sein. Aber wir können in die ersten drei Startreihen und von dort aufs Podium fahren", glaubt der Wahlsalzburger.

Die neue Partnerschaft von Red Bull mit Ferrari könnte Ende September oder im Oktober offiziell werden, liess Mateschitz durchblicken, obwohl er eine Aussage "Wir fahren fix mit Ferrari" vermeidet. Aber es hätte "positive Gespräche" gegeben, vorerst zwischen Helmut Marko und Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene; die Finalisierung würden wohl er, Mateschitz, und Ferrari-Präsident Sergio Marchionne erledigen.

Werbung

Werbung

Theoretisch könnte es aber noch immer einen völligen Ausstieg von Red Bull aus der Formel 1 geben, doch den würde Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone wohl mit aller Energie zu verhindern wissen.

Dietrich Mateschitz sagt zu diesem Aspekt: "Sollten wir die Formel 1 verlassen, würden unsere Mitarbeiter (800 in Milton Keynes, 300 in Faenza, Die Redaktion) keinesfalls arbeitslos, sondern von uns mit anderen Aufgaben weiterbeschäftigt."

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  • Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  • Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  • Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  • Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026
  1. Vergangen

    Japanese Grand Prix

    Suzuka International Racing Course, Japan
    27.–29.03.2026
  2. Vergangen

    Miami Grand Prix

    Miami International Autodrome, USA
    01.–03.05.2026
  3. Demnächst

    Canadian Grand Prix

    Circuit Gilles Villeneuve, Kanada
    22.–24.05.2026
  4. Monaco Grand Prix

    Circuit de Monaco, Monaco
    05.–07.06.2026
  5. Barcelona-Catalunya Grand Prix

    Circuit de Barcelona-Catalunya, Spanien
    12.–14.06.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien