Kimi Räikkönen zu neuem Turbo: «Erwarte kein Wunder»
Eine der heissesten Fragen im Fahrerlager: Wird Kimi Räikkönen bei Ferrari für 2017 nochmals einen Vertrag erhalten? Der Finne ist gleichmütig: «Ihr wisst wohl mehr als ich.»
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Ferrari hat ein Problem aufgeschoben, aber nicht gelöst. Das Problem heisst Kimi Räikkönen. Genau genommen handelt es sich um ein Luxusproblem, denn wenn die Leistungen des Weltmeisters von 2007 stimmen, dann könnte Ferrari den Einjahresvertrag für 2016 nochmals verlängern. Kimi selber hat immer gesagt: "Ich fahre, so lange ich Spass habe. Aber Ferrari wird mein letztes GP-Team sein."
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Schon im vergangenen Sommer wurde in Maranello gerätselt, ob es wirklich eine echte Alternative für Räikkönen gibt. Schliesslich wurde der Plan Bottas verworfen. Williams-Pilot Valtteri Bottas hatte sich – so die Meinung der Ferrari-Strategen – gegen Felipe Massa zu wenig markant durchgesetzt. Nach langen Jahren bei Ferrari kennt Ferrari die Qualitäten von Massa wie die eigene Westentasche. Man hat von Bottas mehr erwartet. Zudem hätte Bottas aus seinem Vertrag ausgekauft werden müssen. Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene mag die ganzen Fragen über Kimi nicht mehr hören. Seine Antwort zu diesem Thema ist immerhin gleichmässig: "So lange die Leistungen von Räikkönen stimmen, sehe ich keinen Grund für Dringlichkeit bei der Fahrerfrage. Wir haben zwei Piloten, die sich antreiben und die gut miteinander auskommen. Ich könnte mir kein besseres Duo vorstellen."
Kimi selber sagt zu 2017: "Ihr scheint da immer ein wenig mehr zu wissen als ich. Für mich hat sich nichts geändert. Die Entscheidung liegt nicht bei mir. Ich bin happy bei Ferrari. Ich will das Team zurück an die Spitze bringen. Alles andere liegt nicht in meiner Hand."
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Ist Ferrari inzwischen hinter Mercedes und Red Bull Racing nur noch dritte Kraft? Kimi findet: "Ich bin nicht der Meinung, dass wir zurückgefallen sind. Wir wissen, was wir machen. Wir haben den Wagen gemessen an 2015 in jeder Hinsicht verbessert. Wir sind bei zahlreichen Rennen unter Wert geschlagen worden. Wir hatten nicht den einfachsten Start in die WM. Wir bleiben auf unserem Weg, arbeiten weiter hat, die Belohnung wird kommen, desssen bin ich mir ganz sicher. Klar hätten wir gerne bessere Ergebnisse gehabt, aber wir kennen die Gründe, wieso das nicht geklappt hat."
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Ferrari tritt in Kanada mit einem anderen Turbolader an, damit sollen Vettel und Räikkönen so viel Dampf machen können wie die Klassenbesten von Mercedes. Kimi meint: "Wir wissen, dass dies ein weiterer Schritt nach vorne ist. Wir wissen aber nicht, wie gross der gemessen an der Konkurrenz ist. Ein Wunder erwarte ich nicht. Wichtig ist, dass wir die ganze Zeit über Fortschritte machen."
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