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IDM Verträge unterschrieben – Saison kann losgehen

Von - 17.03.2017 18:48

Der Industrieverband Motorrad und das Motorrad action Team einigen sich in letzter Minute auf eine Zusammenarbeit für die Saison 2017. Details werden in der kommenden Woche bekanntgegeben.

Lange haben die Arbeitsgruppe Motorrad des Industrieverbandes IVM und das Motorrad action Team als möglicher Organisator miteinander gerungen. Doch was lange währt, wird endlich gut. Bei einer mehrstündigen Sitzung am Montag wurden die letzten Hürden genommen und die restlichen offenen Punkte geklärt. Gemeinsam wollen der IVM als Promoter und das Motorrad action Team als Orga-Mannschaft der IDM neues Leben einhauchen.

Damit haben fünf Hersteller, BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha, die ansonsten knallhart um jeden Millimeter Marktanteil miteinander in Konkurrenz stehen, einen gemeinsamen Nenner im Interesse des Motorsports gefunden. Das Vertragswerk ist entsprechend umfangreich und die Rechtsabteilungen aller Beteiligten hatten in den letzten Wochen reichlich zu tun. Motorrad Chefredakteur Michael Pfeiffer, zum dem Verlagshaus zählt auch das Motorrad action Team, verkündete am Donnerstagabend im Rahmen einer Feierlichkeit in Stuttgart und im Beisein der Industrievertreter den Deal für die IDM 2017.

Mächtig viel Arbeit kommt jetzt allerdings auf das Motorrad action Team zu. Mit Norman Broy ist bereits ein designierter IDM-Serienmanager gefunden, der Erfahrungen im Management von Rennserien mitbringt. Matthias Schröter als Chef des Motorrad action Teams wird sich in den nächsten Wochen auch nicht über zuviel Freizeit beschweren können. «Wir bauen unsere Mannschaft noch weiter aus», erklärt er, «und werden entsprechende Stellenanzeigen platzieren. Wir werden jetzt umgehend bei allen Streckenbetreibern und Ausrichtern persönlich vorsprechen und alle Details klären. Wir haben bereits eine Absprache mit der Firma Radio Victoria Media aus Krefeld über die Erstellung von Video Clips für die IDM-Seite und die des Motorrad action Teams getroffen und auch mit weiteren Sponsoren sind wir im Gespräch.»

Die Meisterschaft kehrt zu ihrem alten Namen zurück und wird in naher Zukunft unter www.idm.de zu finden sein und auch über die Plattform der Zeitschrift Motorrad. «Es geht uns um Reichweite», erklärt Schröter. Schon in den nächsten Tagen werden alle nötigen Infos wie Nenngelder, Einschreibegebühren, Anzahl der Rennen pro Klasse und Eintrittsgelder bekanntgegeben. Auch der IVM will sich noch mit einer Pressemitteilung zu Wort melden.

Start der Saison ist wie geplant auf dem Nürburgring. Ein Lausitzring-Rennen für alle Klassen wird es nicht geben. Nach der Terminverschiebung des Deutschland-GP auf dem Sachsenring auf den 2. Juli kam es zur Kollision mit dem ursprünglich auf dem Lausitzring geplanten IDM-Lauf, ein alternativer Termin war nicht möglich. Ganz verzichten müssen zumindest die Fahrer der Superbike-Klasse auf den Lausitzring nicht, denn sie werden wieder bei der Superbike-WM im Rahmenprogramm dabei sein. Alle anderen Rennstrecken sind reserviert. Entsprechende Verträge, auch mit den ausrichtenden Vereinen, müssen nun vom Motorrad action Team gemacht werden.

Den Fahrern und Teams der IDM darf der IVM bei passender Gelegenheit auch gerne einen ausgeben. Denn mit großem Vertrauensvorschuss und ohne gesicherte Informationen haben sich die Teilnehmer auf eine Saison vorbereitet, von der bis vor wenigen Tagen noch keiner wusste, ob diese überhaupt stattfinden würde. Und ohne Fahrer hätte jetzt der schönste Vertag nichts genützt und wir hätten alle zuhause bleiben können. Jetzt sind IVM und das Motorrad action Team an der Reihe.

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