Mit seinem IDM Superbike- und Superstock-Team will Benny Wilbers auch 2016 weitermachen. Doch bei der SuperNaked-Klasse will er doch nicht mehr mitmischen.
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Das Team von Benny Wilbers gilt nach wie vor als Entwicklungsteam von BWM Motorrad und wird direkt von München aus unterstützt. Als zu Beginn der nun zu Ende gehenden Saison vom IDM-Promoter die neu SuperNaked-Klasse ins Leben gerufen worden war, war auch Teamchef Benny Wilbers begeistert und liess sich gleich zwei Plätze reservieren.
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Auf dem Lausitzring liess er Sandra Stammova auf der BMW R1200R Probe fahren. Der Kölner Toni Heiler war laut Wilbers der zweite mögliche Kandidat. Darüber hinaus schwärmte der Teamchef von der für die Zuschauer interessante Möglichkeit, ehemalige Aktive oder andere Promis in der IDM SuperNaked auf der Strecke zu sehen. Zu einem Renneinsatz kam es allerdings nie. "Es gibt mit dem Motorrad ein kleines technisches Problem, das im BMW-Werk gelöst werden muss", umschreibt Wilbers das Nichtzustandekommen seiner SuperNaked-Abteilung. "Es hat nichts mit dem Reglement zu tun. Aber es kann im Rennbetrieb zu einem Schaden kommen, daher hat BMW das Ganze erst einmal geblockt. Aus einer reinen Vorsichtsmassnahme heraus. Bisher ist nie etwas passiert."
Nach der IDM-Veranstaltung auf dem Schleizer Dreieck war auch dem Letzten im Team Wilbers klar, dass es in diesem Jahr zu keinem Renneinsatz mehr kommen würde. Auch für die Zukunft erteilte der Teamchef der SuperNaked-Idee jetzt eine Absage. "Im Jahr 2016 machen wir das definitiv nicht", bestätigt er. "Das BMW-Problem hin oder her. Wir nehmen nicht teil. Der Aufwand, in drei Klassen zu starten, ist einfach zu gross. Das Budget kann ich dafür nicht erhöhen und auch wir müssen haushalten."
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