IDM Superbike

Toni Finsterbusch: Lastwechsel bringt ihn zu Fall

Von - 10.06.2018 15:55

Platz 4 im ersten IDM-SBK-Lauf in Oschersleben war nicht schlecht. Platz 2 im zweiten Rennen wäre besser gewesen. Doch bei der Verfolgung von Ilya Mikhalchik erwischte es ihn in der Hasseröder-Kurve.

Bereits am Donnerstag ging es bei dem etwas anderen Event mit IDM und Langstrecken-WM mit dem ersten Freien Training los. «Alles wunderbar», erklärte Finsterbusch nach seiner Ankunft im Fahrerlager. «Wir hatten hier vorab noch einen Test. Vor allem die Fahrwerksabstimmung beim Hinterrad war ja unser Knackpunkt beim Auftakt.» Der Test hatte bei brennenden 32 Grad stattgefunden. Auch ein gutes Training für das IDM-Wochenende, bei dem ähnliche Temperaturen aufgerufen wurden. «Die IDM-Teams mussten ja wegen der WM im Zelt arbeiten», schildert er die Hitzeschlacht. «Auf ein Engagement in der Langstrecke hatte ich bewusst verzichtet. Ich wollte mich auf die IDM Superbike konzentrieren, ansonsten gerne und jederzeit.»

Nach den beiden Qualifyings bei über 30 Grad glänzte Finsterbusch mit Startplatz 5 als bester Suzuki-Pilot. «Es lief alles glatt und das Motorrad fühlt sich gut an», lautete sein Kommentar. «Leider konnte ich nicht die eine gute Runde rausdrücken. Aber wir sind alle zufrieden.» Zufrieden dürfte die Truppe von Teamchef Thomas Mayer auch nach der Vorstellung im ersten Rennen gewesen sein. Nach dem Start konnte Finsterbusch seine Position halten, in Runde 5 dann der nächste Schritt auf den vierten Rang. Von dort aus hatte der Sachse seine Gegner klar im Griff und rackerte sich mit schnellen Zeiten vor allem in der Schlussphase noch ein Stück weiter in Richtung Podestplatz. Als Vierter sah der Suzuki-Pilot das Ziel.

Es sah für Finsterbusch bis zur sechsten Runde des zweiten Laufs nach dem perfekten Rennen aus. Der Sachse spielte seine ganze Erfahrung aus WM und EM aus und schoss direkt hinter IDM-Leader und Polesetter Ilya Mikhalchik auf den zweiten Rang. «Mein Reaktion am Start war echt top», meint er. «Ich habe versucht, an Mikhalchik dran zu bleiben, aber er war immer das eine oder andere Zehntel schneller. Ich wusste, dass es in Oschersleben mit dem Überholen schwer ist. Daher habe ich mich bemüht, ein fehlerfreies Rennen hinzulegen, damit da keiner an mir vorbeikommt.» Doch in der Hasseröder-Kurve erwischte es ihn dann. «Beim Gas anlegen ist ihm der Gang rausgesprungen», erklärt der Teamchef. «Der Lastwechsel war einfach zu groß, da ist ihm das Vorderrad eingeklappt. Aber bis dahin lief es super. Doch unsere Zeit kommt noch.»

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Toni Finsterbusch blieb beim Sturz unverletzt © Wiessmann Toni Finsterbusch blieb beim Sturz unverletzt In der Hasseröder war Schluss © Wiessmann In der Hasseröder war Schluss
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

IDM

IDM 2018 Hockenheimring - Web-TV Reportage vom Saisonfinale

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Günther Wiesinger

Das Erfolgsgeheimnis der populären MotoGP-WM

Die meisten Experten sind sich einig: Die MotoGP-Weltmeisterschaft präsentiert seit Jahren den besten Motorsport der Welt. Wie ist es so weit gekommen?

» weiterlesen

 

tv programm

SPORT1 News

Sa. 19.01., 11:00, SPORT1+


SPORT1 News

Sa. 19.01., 12:10, SPORT1+


Car Legends

Sa. 19.01., 13:15, Spiegel Geschichte


Monster Jam Championship Series

Sa. 19.01., 16:05, Motorvision TV


car port

Sa. 19.01., 16:15, Hamburg 1


SPORT1 News

Sa. 19.01., 18:15, SPORT1+


Sportschau

Sa. 19.01., 18:30, Das Erste


Servus Sport aktuell

Sa. 19.01., 19:15, ServusTV Österreich


car port

Sa. 19.01., 20:15, Hamburg 1


Monster Jam Championship Series

Sa. 19.01., 21:50, Motorvision TV


Zum TV Programm
13