IDM Superbike

Dominic Schmitter: Mit Kevin Schwantz auf IDM-Bühne

Von - 12.07.2018 14:17

Nicht nur die Rennen der IDM Superbike waren für den Schweizer Suzuki-Piloten aufregend. Auch bei den Nebenschauplätzen hatte Schmitter gelegentlich ein wenig Puls. Treffen mit Suzuki-Weltmeister beeindruckt.

Dominic Schmitter gehört zu den eher Gesprächigen der IDM-Superbike-Zunft. Um keine Antwort verlegen und Interviews gehen prompt und ausführlich von statten. An Zolder wird sich der Schweizer vom Team HPC Power allerdings nicht nur an seinen fünften und sechsten Platz erinnern, sondern auch an seine Teilnahme am von IDM-Moderator Eddie Mielke veranstalteten Paddock-Talk.

Denn Mielke hatte sich gleich zwei Suzuki-Gäste eingeladen. Neben IDM-Pilot Dominic Schmitter, der für die Streckenvorstellung zuständig war, stand auch Suzuki-Ikone Kevin Schwantz mit auf der Bühne. Der Texaner war als Marken-Botschafter beim ersten europäischen GSX-R-Treffen angereist. Und da lauschte dann auch ein Schmitter andächtig den Worten des ehemaligen Weltmeisters. «Neben Kevin Schwantz zu stehen, zu reden und von ihm Tipps zu bekommen...wow», so sein Kommentar.

Am Freitag hatten sich die Versuche im Bereich der Suzuki-Elektronik eher negativ ausgewirkt und für die Zeittrainings bot man eine geänderte Einstellung auf und fand auch die Erfolgsspur zurück. Im ersten Rennen sicherte sich Schmitter vor allem mit einer flotten ersten Phase den späteren Erfolg. «Mein Start war weder gut noch schlecht», so seine Ansicht. «Ich sah sofort, dass ich ein bisschen schneller kann als meine Mitstreiter. So attackierte ich am Anfang des Rennens hart. Als ich vorne war, habe ich meinen Vorsprung verwaltet und den fünften Platz für mein Team eingefahren.»

Der Start ins zweite Rennen, das für Schmitter als bester Suzuki-Pilot auf Platz 6 endete, verlief um ein gutes Stück besser. Doch reibungslos verlief das Rennen dennoch nicht. «In der ersten Kurve war die Hölle los», beschreibt Schmitter das Gerangel. «Ich konnte mich durchschlängeln und war dann kurz Dritter. Ich fühlte mich stark, sehr stark. Und pushte entsprechend. Ich war dann auch gleich am Zweitplatzierten dran. Dann bog ich in die Schikane ein und stürzte beinahe.»

Eine erste Einladung für die Konkurrenz, sich an ihm vorbei zu drängeln. Doch Schmitter sortierte sich wieder und legte nach. «Als ich sie wieder überholte», berichtet er, «klappte mir das Vorderrad wieder ein. Zweiter Beinahe-Sturz». Es sollte nicht das letzte Warnzeichen bleiben, dass Schmitter das Limit ausgereizt hatte. «Mir ging das Vorderrad wieder komplett weg. Ich musste durch den Kies und über starke Bodenwellen fahren. Nach diesen deutlichen Anzeichen sah ich ein, dass meine Suzuki, hier und heute einfach am Limit ist. Ich fuhr meinen Platz souverän ins Ziel.»

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