IDM Superbike

IDM Superbike: Nekvasil springt für Andreozzi ein

Von - 07.09.2018 08:16

Der Italiener sagt überraschend ab und Teamchef Evren Bischoff muss wirbeln. Inzwischen ist Marco Nekvasil im Fahrerlager von Assen angekommen und wird mit der Suzuki in der IDM Superbike an den Start gehen.

Und plötzlich musste alles ganz schnell gehen. Der Truck des Teams Suzuki Alber-Bischoff war bereits auf dem Weg nach Assen zum nächsten IDM-Superbikelauf, als der Anruf aus Italien kam. Alessandro Andreozzi sagte seinen Start für Assen und auch gleich für Hockenheim ab. Der Pilot hatte wohl in seiner Euphorie, zum Fahren zu kommen, all zu schnell zugesagt und sich erst anschließend mit seinem Team und Sponsoren besprochen. «Einer meiner Sponsoren hat ein Veto eingelegt und ich darf nicht», lautete Andreozzis Erklärung.

Nun herrschte Alarm im Team von Evren Bischoff. Erst hatte Jordan Weaving, der am Lausitzring mit der Suzuzki GSX-R 1000 unterwegs war, seine Zusage zurückgezogen und gemeint, seine Sponsoren würden ihn dann doch lieber in der BSB sehen, die an diesem Wochenende ebenfalls unterwegs ist. Jetzt Andreozzi. «Das ist mühsam», meinte Bischoff und hängte sich erneut ans Telefon.

Bei seinem direkten Konkurrenten wurde er fündig. Denis Hertrampf betreibt in der IDM Superbike sein eigenes Suzuki-Team und schickt den Schweizer Dominic Schmitter ins Rennen. Nebenher betätigt sich Hetrampf aber auch als Manager des Österreichers Marco Nekvasil, der in den letzten Jahren eher in der Langstrecke unterwegs war und im Vorjahr ein kurzes Gastspiel bei Wilbers BMW gegeben hatte.

Jetzt also das überraschende IDM-Comeback. «Die Einigung ging schnell über die Bühne», so Bischoff. «Denis hat Ja gesagt, dann Marco, ich auch und jetzt geht’s los. Für Marco ist es gut, mal wieder IDM zu fahren und für uns ist die Fahrerwahl auch gut.» Zum Glück müssen die Piloten in Assen nicht ganz so früh raus zum Training. Denn der Österreicher hatte sich Donnerstag kurzentschlossen in den Flieger nach Amsterdam gesetzt, dort den Zug nach Assen genommen, wo ihn Bischoff dann um 1 Uhr rum abholte.

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Marco Nekvasil (li.) mit Evren Bischoff © Wiessmann Marco Nekvasil (li.) mit Evren Bischoff Der Österreicher ist wieder da © Wiessmann Der Österreicher ist wieder da
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