IDM Superbike

Neues IDM-Start-Prozedere: Das sagen die Superbiker

Von - 17.05.2019 19:11

Die Meinungen bezüglich der neuen Startaufstellung anhand von Lauf 1 gehen auseinander. Von super bis zu gefährlich ist alles dabei. Nach dem ersten Lauf geht die Pole an den Vierten und der Sieger fährt von P9 los.

Der IDM-Promoter versucht, bei der Spannungskurve der IDM Superbike nachzuhelfen. Daher wird ab dieser Saison nach dem ersten Rennen durchgewechselt. Der Sieger von Lauf 1 wird für das zweite Rennen auf Startplatz 9 verschoben. Auf den Plätzen 8 und 7 stehen der Zweite und der Dritte aus Lauf 1. Der Vierte aus dem ersten Rennen findet sich dann auf der Pole-Position wieder. Die Verantwortlichen haben sich dieses System in der Superbike-WM abgeschaut und versprechen sich laut Pressemitteilung dadurch auch für die IDM Superbiker „mehr Nervenkitzel“.

SPEEDWEEK.com hat sich bei einigen Fahrern umgehört.

Julian Puffe (alpha Racing-van Zon-BMW):

«Ich bin mir noch nicht so sicher, ob ich das gut finde. Außer das dadurch in den ersten Runden das eine oder andere gefährliche bzw. riskante Überholmanöver in der Superbike-Weltmeisterschaft ausgeführt wurde, hat sich an den Ergebnissen nicht viel geändert. Klar wollen dann im zweiten Rennen die Fahrer aus der dritten Reihe schnell nach vorn. Aber ok, dann müssen eben die Ellenbogen noch mehr ausgefahren werden.»

Dominic Schmitter (Hess Racing)

«Ich finde die Regel zum Teil sehr gut. Das positive ist, dass es die dominierenden Jungs schwerer haben werden und der Zuschauer vor Ort mehr Spannung hat. Der negative Aspekt ist, dass bei Strecken wie Schleiz und Zolder, die ein bisschen schmaler sind, die Sicherheit minimiert wird und die Top-Leute so einen Zweikampf mit einem übermotivierten Fahrer austragen müssen. Aber im Großen und Ganzen ist das eine super Regel-Änderung.»

Toni Finsterbusch (Team Suzuki Mayer)

«Für die Spannung in den ersten Runden ist es, denke ich, ganz interessant. Aber auf die Renndistanz wird es sich meistens so sortieren wie im ersten Lauf auch. Das sieht man ja auch in der Superbike-WM. Aber so ist die erste Startreihe vielleicht mal nicht nur in BMW Hand.»

Marc Moser (Team MGM)

«Meiner Meinung war das nicht nötig! Das wurde in der WM eingeführt, um die Rea-Dominanz zu beenden... das ist nicht der Fall in der IDM und entwertet das Quali total. Außerdem gibt es in der IDM deutlich gefährlichere Strecken zum Beispiel Zolder. Diese Regeln tragen dazu bei, dass diese Rennen noch gefährlicher werden.»

Jan Bühn (EGS Racing)

«Wird spannend. Ob es für mich ein Vor- oder Nachteil ist, wird sich zeigen.»

Pepijn Bijsterbosch (Team Dutch Comfort Houses)

«Ich denke, dass das zweite Rennen am Sonntag für die Zuschauer spannender wird. Für mich ist die Regel glaube ich okay. Aber das werden wir erst am Sonntag am Lausitzring sehen.»

Jan Mohr (BCC Racing)

«Ich finde es "interessant", es wird die Rennen auf jeden Fall spannender machen. Gerade das Fairste ist es nicht, wenn du der schnellste bist, musst du von weit hinten starten ... aber man kann genauso davon profitieren. Also ich bin gespannt.»

Daniel Kartheininger (HPC Power Suzuki)

«Ich find‘s nicht schlecht. Man weiss zwar nicht, wie stark die BMW dieses Jahr mit dem neuen Motorrad sind, aber wenn ich an letzte Saison denk, hätte mir diese Regel ab und zu ganz gut in die Karten gespielt, um vor den BMW in der Startaufstellung zu sein. Ich denke, damit wird das Feld in der Top 9 enger zusammengeschweißt.»

Kevin Sieder (HPC Power Suzuki)

«Ja ich find die Idee extrem gut und freue mich schon darauf. Das erste Mal, dass ich nichts mehr hoffe, als im zweiten Lauf von den Rängen 7-9 starten zu können. Nein also wenn mir das gelingen würde, wäre das ein Traum.»

Leon Langstädtler (MPB Racing)

«Das könnte spannend werden, würde ich sagen. Vor allem für die Zuschauer. Wie ich es genau finde, werden wir nach dem ersten Rennwochenende sehen.»

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