IDM Superbike

Marc Moser (Yamaha): «Froh, dass ich fahren kann»

Von - 06.06.2019 19:12

Die beiden BMW-Piloten Julian Puffe und Ilya Mikhalchik waren die Schnellsten beim ersten Qualifying zur IDM Superbike in Oschersleben. Marc Moser (Yamaha) war trotz gebrochenen Handgelenks Achter.

Nach einem Jahr Auszeit kehrte Marc Moser in dieser Saison seine alte Heimat IDM zurück. Der 25 Jahre alte Dieburger, der jetzt mit einer Yamaha R1-M im Team von Michael Galinski (MGM Racing Performance) unterwegs ist, hatte zum Auftakt auf dem Lausitzring jedoch Pech mit einem Motorplatzer und anschließendem Highsider. Im zweiten Rennen konnte Moser dann wegen Beschwerden im rechten Arm nicht mehr antreten.

An diesem Wochenende ist Marc Moser in Oschersleben wieder am Start zum zweiten IDM-Durchgang. Im ersten Qualifying fuhr er zwischendurch die fünftschnellste Zeit, fand sich am Ende der Session aber auf Rang 8 wieder. SPEEDWEEK.com sprach mit dem Yamaha-Piloten.

Marc, wie lief es bisher hier in der Motorsport Arena Oschersleben für dich?

Es lief überraschend gut, das muss ich zugeben, ich war mir vorher nicht sicher, wie das funktionieren wird mit der gebrochenen Hand.

Also wurde doch ein Bruch festgestellt. Was ist genau gebrochen?

Das ist der vierte Mittelhandknochen am rechten Handgelenk, da ist was abgebrochen. Das ist ein relativ gutmütiger Bruch, ein glatter Bruch, der auch nicht operiert werden musste. Der Arzt hat gemeint, dass es mich auf dem Motorrad nicht einschränken wird, nur mit den Schmerzen werde ich zu tun haben.

Und, tut es weh?

Es geht so. Ich trage eine Schiene, mit der habe ich eine ganz gute Kontrolle. Das Gasgeben ist zwar ein bisschen schwieriger, da ich das Handgelenk nicht so nach hinten verwinden kann, aber ich nehme die Finger und den ganzen Arm weiter mit nach hinten.

Behindert dich das nicht?

Es geht erstaunlich gut, aber ich muss durch die Schiene ein wenig meinen Fahrstil ändern, ich kann nicht so ein hanging-off machen und auch nicht so nach vorne drücken. Das Bremsen geht ganz gut, aber weil ich mich nicht so nach vorne hängen kann, auch aus der Kurve heraus, habe ich eine sehr starke Wheelie-Neigung. Ich kann da vorne nicht so drauf gehen, wie ich es möchte, da es dann weh tut. Ich muss mich da einfach umgewöhnen und anpassen.

Warst du mit dem ersten Qualifying zufrieden?

Ja, mit der Zeit bin ich zufrieden, aber ich bin einfach froh, dass ich hier überhaupt fahren kann.

Wie was es mit den Temperaturen heute?

Es war heute Nachmittag weniger Grip als heute morgen da, aber 16 bis 18 Grad sind ok, wenn es nicht gegen zehn Grad geht, kann man gut fahren.

Was nimmst du dir für die Rennen vor?

Wenn es für einen Platz unter den ersten Sieben reicht, bin ich zufrieden. Dass ich hier keine absoluten Top-Leistungen bringen kann, das war mir von vornherein klar. Denn ich bin schon eingeschränkt.

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Marc Moser fährt mit einer kleinen Schiene am rechten Handgelenk © Schneider Marc Moser fährt mit einer kleinen Schiene am rechten Handgelenk
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