IMSA

Nach Le Mans geht der Fight in Watkins Glen weiter

Von - 26.06.2018 07:13

Bei den 6 Stunden von Watkins Glen begeht die amerikanische IMSA-Serie ihr nächstes Highlight der Saison 2018. Viele Teams und Fahrer der 24 Stunden von Le Mans haben dabei die Möglichkeit auf eine große Revanche.

Mit den 24 Stunden von Le Mans hat die Sportwagen-Welt gerade erst ihr alljährliches Highlight absolviert. Doch für viele Protagonisten der Szene ist noch lange kein Ausruhen in Sicht. Denn schon am kommenden Wochenende (28. Juni bis 1. Juli) steht der nächste Klassiker vor der Tür. Die 6 Stunden von Watkins Glen wurden erstmals 1968 ausgetragen. Damals gehörte der Lauf zur Sportwagen-WM und wurde von Jacky Ickx/Lucien Bianchi im Ford GT40 (J.W. Automotive Engineering) gewonnen. Heutzutage hat das Rennen ebenfalls einen besonderen Stellenwert. Es zählt neben den 24 Stunden von Daytona, den 12 Stunden von Sebring und dem 'Petit Le Mans' in Road Atlanta zum 'North American Endurance Cup' - einer eigenen Langstrecken-Wertung innerhalb der IMSA.

Insgesamt 42 Fahrzeuge sind in diesem Jahr mit von der Partie. Im 16 Wagen starken Prototypen-Feld kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen der europäischen LMP2 mit den amerikanischen DPi-Umbauten. Mit Olivier Pla, Pipo Derani, Nicolas Lapierre (alle Nissan DPi), Filipe Albuquerque, Renger van der Zande, Felipe Nasr, Mike Conway (alle Cadillac DPi), Harry Tincknell (Mazda DPi), Juan Pablo Montoya und Ricky Taylor (beide Acura DPi) treten in der großen Klasse wieder viele Piloten an, die gerade erst in Le Mans im Einsatz waren. Auch Pikes-Peak-Held Romain Dumas (in Le Mans ebenfalls im Einsatz) kann gleich in den USA bleiben, da er in Watkins Glen den Oreca LMP2 von CORE autosport pilotiert. Den nächsten IMSA-Gastauftritt absolviert United Autosports, das einen Ligier LMP2 für die drei Le-Mans-Teilnehmer Phil Hanson, Bruno Senna und Paul di Resta aufbietet. Insbesondere für den Schotten di Resta gibt es die Chance der Wiedergutmachung, nachdem er den Ligier des angloamerikanischen Teams in Le Mans in aussichtsreicher Position crashte.

In der GTLM-Klasse wird der Schlagabtausch aus Le Mans direkt fortgesetzt werden können. BMW hat beim Klassiker an der französischen Sarthe das Potential des M8 GTE im ersten Renndrittel ordentlich darlegen können. In Watkins Glen gehören die Wagen von Jesse Krohn/John Edwards/Tom Blomqvist sowie Alexander Sims/Connor De Phillippi/Bill Auberlen somit zum Favoritenkreis. Auch Corvette mit Jan Magnussen/Antonio García sowie Oliver Gavin/Tommy Milner und Ford mit Joey Hand/Dirk Müller bzw. Ryan Briscoe/Richard Westbrook haben sich für das 6-Stunden-Rennen einiges vorgenommen.

Alle jagen natürlich die Le-Mans-Klassensieger von Porsche. Wobei die 911 RSR von Nick Tandy/Patrick Pilet und Laurens Vanthoor/Earl Bamber in Watkins Glen wieder vom US-Werksteam CORE betreut werden. Diese beiden Wagen hatten in Le Mans ein eher unglückliches Rennen (Platz zehn und Ausfall) und standen dort ganz klar im Schatten der beiden Retro-911 des Manthey Teams aus der FIA WEC, die bekanntlich den Doppelsieg beim Klassiker in Frankreich holten.

In der GTD-Klasse treten in Watkins Glen 18 GT3-Fahrzeuge an. (vier Acura NSX GT3, drei Mercedes-AMG GT3, drei Ferrari 488 GT3, zwei Audi R8 LMS GT3, zwei Lexus RC F GT3, zwei Porsche 911 GT3 R, ein Lamborghini Huracán GT3 und ein BMW M6 GT3). Hier geht es zur vorläufigen Startliste.


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Corvette C7.R und Porsche 911 RSR bei den 24h von Le Mans © LAT Motorsport Images Corvette C7.R und Porsche 911 RSR bei den 24h von Le Mans Der Ligier von United Autosports in Le Mans © LAT Motorsport Images Der Ligier von United Autosports in Le Mans Crash in Le Mans: Paul di Resta © LAT Motorsport Images Crash in Le Mans: Paul di Resta
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