IMSA

Brendon Hartley fährt 12h Sebring im Cadillac DPi

Von - 26.02.2019 07:23

Porsche-Werksfahrer Brendon Hartley hat ein weiteres Cockpit gefunden. Der Neuseeländer bestreitet die kommenden 12 Stunden von Sebring für Action Express Racing. Am selben Wochenende startet er auch in der FIA WEC.

Brendon Hartley kehrt zurück in die amerikanische IMSA-Serie. Der ehemalige Formel-1-Pilot von Toro Rosso fährt die 12 Stunden von Sebring für Action Express Racing. Dort teilt er sich einen Cadillac DPi mit den beiden Stammfahrern Joao Barbosa und Filipe Albuquerque. «Nachdem Christian Fittipaldi entschieden hat zurückzutreten, mussten wir einen anderen schnellen Fahrer finden, der auch noch ein guter Teamplayer ist. Brendon hat einen großartigen Hintergrund und auch eine Einstellung, die zu Joao und Filipe passt», freut sich Teammanager Gary Nelson.

Zum Trio Barbosa, Albuquerque, Fittipaldi sollte beim IMSA-Saisonauftakt in Daytona eigentlich Mike Conway stoßen. Der Brite musste die Reise nach Florida jedoch kurzfristig absagen. Für Sebring fällt Conway ebenfalls im Cadillac-Programm aus, da er am gleichen Wochenende für Toyota in der FIA WEC ran muss – und vom japanischen Hersteller keine Freigabe erhalten hat. Ob Conway oder Hartley bei den nächsten IMSA-Langstrecken-Rennen (Watkins Glen und Petit Le Mans) ins Cockpit von Action Express steigt, steht aktuell noch nicht fest.

Brendon Hartley hat bereits einige Erfahrungen in der IMSA-Serie gesammelt. 2017 fuhr er in Daytona, Sebring und Road Atlanta den Nissan DPi. Darüber hinaus stand er 2014/2015 in einem Riley DP und 2016 in einem Ford DP in Daytona am Start. 2013 absolvierte er sogar die gesamte Grand-Am-Serie (Vorgänger der aktuellen IMSA-Serie) in einem Riley DP von Starworks Motorsport.

Für den 29-Jährigen wird der diesjährige Auftritt in Sebring zu einer Doppelbelastung, da er neben dem IMSA-Einsatz auch im 1000-Meilen-Rennen der FIA WEC aufläuft. Dort vertritt er im LMP1 von SMP Racing den Briten Jenson Button, der zu Testfahrten für die Super GT in Japan weilt. Hartley hat übrigens weiterhin den Status eines Porsche-Werksfahrers inne und kümmert sich seit 2019 auch um die Simulator-Arbeit für Ferrari in der Formel 1.

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