IMSA

Mosport: Erst Pole dann letzter Startplatz für Nissan

Von - 07.07.2019 06:37

Colin Braun fuhr in der Qualifikation der amerikanischen IMSA-Serie in Mosport die Bestzeit. Da jedoch sein Teamkollege Jonathan Bennett das Rennen beginnt, wurde der Nissan an das Ende des DPi-Feldes zurückgestuft.

Beim einzigen Auftritt der amerikanischen IMSA-Serie in Kanada dominierte bislang der Nissan DPi vom Team CORE autosport das Geschehen. Da wunderte es auch nicht, dass Pilot Colin Braun den Wagen mit einer Zeit von 1:05,452 Minuten zunächst auf die Pole-Position stellte. Bereits 2018 fuhr Braun die schnellste Runde in Mosport. Damals saß er jedoch noch im teameigenen Oreca LMP2. «Ich glaube, hier ist es egal, mit welchem Auto wir ankommen. Denn wir sind in Mosport immer gut aufgelegt. Die Strecke passt uns einfach richtig gut», erklärte der US-Amerikaner nach der Qualifikation.

Beim Rennstart wird sich der Nissan DPi jedoch nicht auf der Pole-Position befinden. Denn CORE autosport entschied sich nach der Qualifikation für einen Tausch des Startfahrers. (Normalerweise muss der Pilot aus der Quali auch das Rennen beginnen). Brauns Teamkollege Jonathan Bennett wird somit vom Ende des DPi-Feldes losfahren müssen. CORE autosport wendet diese Taktik regelmäßig an. Grund: Bennett ist ein Gentleman-Pilot und kann gegen die Profi-Konkurrenz in der DPi-Klasse nicht wirklich mithalten. Brennt er seine notwendige Fahrzeit jedoch bereits zu Rennbeginn herunter, so hat Braun später die Möglichkeit, durch potentielle Safety-Car-Phasen wieder nach vorne zu kommen und gegebenenfalls um den Sieg mitzukämpfen.

Somit wird der Acura DPi von Helio Castroneves und Ricky Taylor von der Pole-Position ins Rennen gehen. Das Fahrzeug kam in der Qualifikation auf eine Zeit von 1:05,526 Minuten. Daneben fährt der Mazda DPi von Jonathan Bomarito und Harry Tincknell los. Dieser vom deutschen Team Joest eingesetzte Bolide hatte letzte Woche den IMSA-Lauf in Watkins Glen für sich entschieden.

In der GTLM-Klasse konnte BMW der Qualifikation den Stempel aufdrücken. Der M8 GTE von Jesse Krohn und john Edwards holte sich mit 1:13,086 Minuten die Klassen-Pole. «Darauf haben wir schon sehr lange gewartet. Wir haben alles auf diese eine Runde gesetzt. Ich denke, ich hätte nicht mehr geben können», jubelte Krohn. Die BMW-Teamkollegen Tom Blomqvist und Connor de Phillippi gehen ebenfalls aus der ersten GTLM-Startreihe ins Rennen.

Dahinter folgen der Ford GT von Ryan Briscoe und Richard Westbrook sowie der Porsche 911 RSR von Patrick Pilet und Nick Tandy. Das Rennen in Mosport wird wie üblich auf der IMSA-Website gestreamt. Rennstart ist 19:05 Uhr (MESZ) am Sonntagabend. Hier der überarbeitete Starting-Grid

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Schnell in Mosport: Der Nissan DPi © LAT Schnell in Mosport: Der Nissan DPi GTLM-Pole-Position in Mosport für den BMW M8 GTE © LAT GTLM-Pole-Position in Mosport für den BMW M8 GTE
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