IOEM

Gerold Gesslbauer: Mit Riesenschritten Richtung Titel

Von - 01.07.2018 15:56

Nach seinem fünften Sieg im sechsten Rennen ist Gerold Gesslbauer auf dem besten Weg, seinen Titel in der IOEM Superstock 600 erfolgreich zu verteidigen. Lukas Walchhütter und Raimund Söllinger komplettieren das Podium.

Gerold Gesslbauer vom Ratezi Racing Team Ziegel gab sich auch im zweiten Rennen der IOEM Superstock 600 auf dem 4,740 Kilometer langen Pannonia Ring keine Blöße. Der Titelverteidiger suchte wie im gestrigen Rennen bereits in den ersten Runden sein Heil in der Flucht, um danach seinen Vorsprung ohne übertriebenes Risiko verwalten zu können.

Bereits im zweiten Umlauf fixierte der steirische Yamaha-Pilot mit 1:59,644 die schnellste Rundenzeit und blieb damit als einiger Superstock-Fahrer unter der für diese Kategorie magischen Zwei-Minuten-Schallmauer.

Dahinter wurde Lukas Walchhütter (Bertl K Racing Team) ebenso ungefährdet Zweiter vor Raimund Söllinger (Polizei Sportverein Wels), der sich lange der Angriffe von Michael Huber erwehren musste. Huber hatte in der sechsten Runde die dritte Stelle übernommen und es sah danach aus, als ob er seinen dritten Rang vom Vortag wiederholen könnte, nur um in der Runde darauf aufgeben zu müssen.

Hinter Julian Trummer (ESS Racing) und Robin Zeilinger sicherte sich die junge Ungarin Nikolett Kovacs (No1 Mini és Motoros) in einem sehenswerten Duell mit dem in Salzburg lebenden Türken Turgut Durukan (JRT Jutesan) die sechste Position. Beiden gelang in der letzten Runde ihre schnellsten Rundenzeiten. Keine Punkte gab es für Thomas Eder, der das Rennen nach zwei Runden aufgeben musste.

Ergebnis
1. Gerold Gesslbauer, 11 Runden in 22:08,279. 2. Lukas Walchhütter, 7,705 sec. zur. 3. Raimund Söllinger, +12,314 sec. 4. Julian Trummer. 5. Robin Zeilinger. 6. Nikolett Kovacs (H). 7. Turgut Durukan (TR). 8. Gerald Gruber, alle Yamaha. Schnellste Runde: Gesslbauer in 1:59,644.

Stand IOEM Superstock 600 (nach 6 von 12 Rennen)
1. Gesslbauer, 145 Punkte. 2. Walchhütter, 105. 3. Söllinger, 93. 4. Durukan, 48. 5. Thomas Eder (D), Yamaha, 46. 6. Zeilinger und Gruber, beide 43. 8. Trummer, 37. 9. Kevin Ranner, Yamaha, 24. 10. Kovacs und Kadir Acikcöz, Kawasaki, beide 18. 12. Michael Huber, Yamaha, 16. 13. Valentin Reitmair, Yamaha, 10.

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Auch auf dem Pannonia Ring eine Klasse für sich: Yamaha-Pilot Gerold Gesslbauer © Ohner Auch auf dem Pannonia Ring eine Klasse für sich: Yamaha-Pilot Gerold Gesslbauer
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