IRRC

Nadieh Schoots (Kawasaki): Absage an die IRRC

Von - 21.01.2019 11:01

Die 27-jährige Niederländerin Nadieh Schoots und ihr neu formiertes Rebel Racing Team haben sich dazu entschlossen, in der Saison 2019 nicht an der International Road Racing Championship (IRRC) teilzunehmen.

Beim letzten Saisonevent der International Road Racing Championship auf dem Frohburger Dreieck stürzte Nadieh Schoots im September 2018 in der Einführungsrunde zum ersten IRRC-Superbike-Lauf, nachdem sie mit einem langsam fahrenden Piloten kollidierte. Dabei zog sie sich eine Beinverletzung zu, die ihren Einsatz beim Macau Grand Prix vereitelte, den sie als erste Frau in der Geschichte des Motorradsports in Angriff nehmen wollte.

Seit dem liegt die Niederländerin mit den Organisatoren der IRRC im Clinch. Sie verlangt neue Regeln für die Warmup-Lap, sowie die Bestrafung der Fahrer, die mit vermindertem Tempo auf der Ideallinie herumgondeln. Da alle Läufe der International Road Racing Championship nach dem FIM-Reglement ausgetragen werden, gingen die IRRC-Funktionäre erwartungsgemäß nicht auf ihre Forderungen ein. Daraufhin beschloss die 27-Jährige und ihr neu formiertes Rebel Racing Team dazu, in der Saison 2019 nicht an der International Road Racing Championship teilzunehmen.

«Es war eine unglaublich schwierige Entscheidung und mir ging es deshalb in den letzten Tagen auch richtig schlecht», beteuerte Nadieh Schoots. «Stattdessen wird sich mein Team auf einige Straßenrennen in Nordirland, dem North West 200, dem Ulster Grand Prix und den Macau Grand Prix konzentrieren. Eventuell werden wir in Imatra und Horice dabei sein. Wenn es das Budget erlaubt, werde ich möglicherweise auch an zwei Events der Britischen Superstock-1000-Meisterschaft teilnehmen. Das alles dient auch zur optimalen Vorbereitung auf mein Debüt bei der Tourist Trophy 2020 auf der Isle of Man.»

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Nadieh Schoots im September 2018  in Frohburg © Neidhardt Nadieh Schoots im September 2018 in Frohburg
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