IRRC

Jochen Rotter tanzt künftig auf zwei Hochzeiten

Von - 28.01.2019 11:45

Jahrelang war Jochen Rotter Österreichs schnellster Superstock-600-Fahrer und gewann mehrmals die Meisterschaft. Dieses Jahr fährt er erneut in der IRRC Supersport und bereitet sich parallel auf die Superbike-Klasse vor.

2013 gewann Jochen Rotter die österreichische Supersport-Meisterschaft. Weil sich nur wenige Fahrer für diese Klasse entschieden hatten, wurde sie ab dem darauffolgenden Jahr vom nationalen Verband aus dem Programm genommen. Aber auch in der Kategorie Superstock 600 war der Suzuki-Pilot nahezu unschlagbar. Von 2014 bis 2016 hieß der Meister wieder Jochen Rotter.

Weil seine heimliche Liebe ohnedies dem Straßenrennsport galt, wechselte der Niederösterreicher in die IRRC Supersport. Nach dem fünften Endrang 2017 beendete er die abgelaufene Saison an der siebenten Stelle. Diese Saison unternimmt der Kfz-Techniker einen neuerlichen Anlauf, sein Ziel sich permanent in den Top-3 zu etablieren.

«Dieses Mal will ich es wissen», gibt sich der 33-jährige Rotter angriffslustig. «Um vor allem gegen die Yamaha-Piloten konkurrenzfähig zu sein, wird der Motor meiner Suzuki GSX-R600 leistungsmäßig bis aufs Letzte ausgereizt. Ich erhoffe mir drei bis fünf PS mehr. Auch wenn ich noch nicht weiß, wer meine Gegner sein werden, müssten Spitzenresultate im Bereich des Möglichen sein.»

Rotter, der mit der FRP GmbH einen neuen Hauptsponsor gefunden hat, arbeitet derzeit hart an seiner Fitness. «Durch konsequentes Krafttraining habe ich fast sechs Kilo an Muskelmasse zugelegt. Ab jetzt lege ich mein Hauptaugenmerk wieder auf das Ausdauertraining. Probleme macht mir allerdings noch mein linkes Handgelenk. Ich hoffe, dass es bis zum Saisonbeginn besser wird.»

Schon seit Längerem Liebäugelt der Suzuki-Fahrer auch mit der Superbike-Klasse. «Dieses Jahr werde ich als Instruktor tätig sein. Da werde ich ausreichend Gelegenheit haben, meine 1000er zu testen. Wenn ich das Gefühl habe, konkurrenzfähig zu sein, würde ich in der IOEM Superbike gerne einige Gaststart absolvieren und mich mit Julian Mayer und Co. messen.»

Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, stehen in beiden Klassen ausgiebige Testfahrten auf dem Programm. «Wie in den letzten Jahren werde ich mir das Geld für Tests in Spanien sparen. Ich fahre lieber auf dem Slovakia Ring oder dem Pannonia-Ring. Auf diesen Rennstrecken habe ich aus der Vergangenheit Referenzwerte, an denen ich mich orientieren kann.»

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