Yamaha steht vor Einigung mit neuem Kundenteam

Yard Built zeigt am Wheels & Waves 8 neue Kreationen

Von Rolf Lüthi
Im Rahmen des Yard-Built-Programms präsentiert Yamaha acht neue Custom Builds aus acht europäischen Ländern auf Basis der Yamaha XSR700 und XSR900.

Jede dieser Yard-Built-Kreationen wurde in Zusammenarbeit mit einer Yamaha-Niederlassung eines europäischen Landes sowie einem lokalen Custom-Designer und einer nationalen Custom-Bike-Zeitschrift gebaut. Getreu dem Grundkonzept des Yard-Built-Programms stammen die acht Projekte aus Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und der Schweiz. Die Yard-Built-Philosophie der Umbauten ohne wesentliche Veränderungen an Rahmen und Motor wurde weiter gepflegt. Dass sich die XSR-Modelle perfekt für eine Personalisierung eignen, ohne dass man dafür Abstriche in der Fahrbarkeit hinnehmen muss, hat den Customizern die Arbeit leicht gemacht.

Yamaha Motor Deutschland beauftragte Marcus Walz von WalzWerk Motorcycles. Walz ist mit der Yard-Build-Philosophie vertraut, nachdem er bereits vor zwei Jahren seine atembaubende Version «El Ratón Asesino» der Yamaha XV950 vorgestellt hat. Die Partner entschieden sich in Zusammenarbeit mit dem CustomBike-Magazin für die XSR700, um diese zu einer Maschine im Tracker-Stil umzubauen. «Für mich ist die XSR700 das perfekte Funbike», erklärt Marcus Walz. «Sie ist extrem leicht, enorm handlich und gut ausgewogen. Die optimale Basis für ein supercooles Custom-Bike!»

Der Schweizer Yamaha-Importeur Hostettler hat sich mit der derzeit angesagtesten einheimischen Custom-Schmiede zusammengetan – dem Young Guns Speed Shop. Die talentierten jungen Designer haben sich ebenfalls entschieden, auf der Basis einer XSR700 ihre Vorstellung eines modernen Trackers zu kreieren. «Wir wollten etwas schaffen, das wirklich zum Grundgedanken der XSR700 von Yamaha passt, nämlich eine einfache, leichte und praktische Alltagsmaschine. Darum haben wir unsere Kreation auf den Namen ‹8 DAYZ› getauft», kündigen sie an. «Unser Ziel ist, auf der coolen und technisch einfachen Basis von Yamaha aufzubauen. Wir möchten das Konzept, nach dem die Ingenieure von Yamaha die Maschine konstruiert haben, beibehalten und lediglich mit besten Zubehörteilen wie Borani-Rädern, einer Fußrastenanlage von Gilles Tooling und natürlich dem Akrapovic-Auspuff ergänzen, der speziell für die XSR700 entwickelt wurde.» Natürlich werden da nicht einfach käufliche Teile drangeschraubt, in Arbeit sind unter anderem Alutank und Sitzbank.

Am weitesten geht wohl der spanische Umbauer Cafe Racer SSpirit, der aus der XSR700 einen Cafe Racer im Stil der Rennmaschinen der 1970er- und 80er-Jahre bauen will. Dabei wird ein Bodykit (Verkleidung, Tank, Sitzhöcker) in 3D gedruckt. Es ist sogar geplant, diesen Kit später käuflich anzubieten.

Alle acht fertigen Builds werden vom 14. bis 18. Juni 2017 beim Wheels & Waves in Biarritz (Frankreich) zum ersten Mal vor Publikum enthüllt.

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