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Stärkster Roadster: MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro

Von - 05.11.2018 10:18

Während MV Agusta eine neue Baureihe mit 1000er Vierzylindermotor angekündigt hat, werden mit der MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro auf der berannten technischen Basis nochmals alle Register gezogen.

Der unverkleidete Rosadster Brutale 1000 wird für die Serie Oro mit allen technischen Raffinessen aufgerüstet, welche MV für diese Baureihe entwickelt hat, um mit der F4 in der Superbike-WM zu bestehen. Mit 208 PS bei 13.450/min und 115,5 Nm Drehmoment setzt MV die Bestmarke im Marktsegment der Power-Nakeds. Mit dem Racing-Auspuff aus Titan und der dazu gehörenden Motorsteuerung steigt die Leistung auf 212 PS bei 13.600/min.

Um den Vierzylinder mit den radial angeordneten Ventilen und der zentralen Steuerkette auf diesen Level zu bringen, blieben von der ursprünglichen Motorversion nur ein paar Gussteile unverändert. Die Titanventile laufen in Ventilführungen aus Sintermetall. Die Brennräume sind auf exakt gleiches Volumen gefräst. Die Steuerzeiten sind geändert, und die Kolben sind bestückt mit Ringen von Asso, welche die Reibung vermindern, die neue Kurbelwelle reduziert Vibrationen.

Die Motorschmierung wurde so umkonstruiert, dass so etwas wie eine Semi-Trockensumpfschmierung entstand, bei der das Oel und rotierende Teile immer getrennt bleiben, auch bei starker Schräglage und steilen Wheelies. Viele Details wurden geändert, um die innere Reibung zu reduzieren. Eine neue Airbox, fixe Ansaugtrichter und eine Einspritzanlage mit zwei Düsen pro Zylinder steigern die Leistung.

Die Assistenzelektronik beinhaltet einen Gyrosensor, Traktions- und Whelliekontrolle und einen bidirektionalen Quickshifter. Aber keine Sorge: Die Wheeliekontrolle kann ausgeschaltet werden. Die Brutale 1000 Serie Oro fährt mit einem semiaktiven Fahrwerk von Öhlins. Scheinwerfer und seitlich angerachte Spoiler sollen Anpressdruck am Vorderrad erzeugen, wenn der Fahrer dieser unverkleideten Maschine die Höchstgeschwindigkeit jenseits der 300 km/h ausnutzt.

Doch es ging bei der Feinarbeit nicht nur um Power, sondern auch um Gewicht. Die Räder sind aus Karbon. Auch an weiteren Verschalungen und abdeckungen wurde Karbon verwendet, in das ein rot anodisierter Kupferdraht eingewoben ist, was einzigartig aussieht und die Steifigkeit verbessert. Auch die derzeit günstigste Variante, um Gewicht zu sparen – eine Lithiumionen-Batterie – ist in der Serie Oro bereits realisiert, was zu einem Gewicht fahrfertig von 184 kg führt.

Weiter darf sich der künftige Besitzer freuen an LED-Beleuchtung samt Kurvenlicht, TFT-Display und Smartphone-Connection. Die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro ist limitiert auf 300 Stück.

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MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro: Klangvoller Name für 300 Exemplare © MV Agusta MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro: Klangvoller Name für 300 Exemplare Fast zu schade zum fahren: MV Agusta 1000 Serie Oro © MV Agusta Fast zu schade zum fahren: MV Agusta 1000 Serie Oro Hochwertige Materialien bis in jedes kleinste Detail © MV Agusta Hochwertige Materialien bis in jedes kleinste Detail Seitliche flügelförmige aerodynamische Anbauteile - nicht nur ein Gag angesichts der 312 km/h, die dieses unverkleidete Motorrad erreichen soll © MV Agusta Seitliche flügelförmige aerodynamische Anbauteile - nicht nur ein Gag angesichts der 312 km/h, die dieses unverkleidete Motorrad erreichen soll TFT-Display und Stummellenker für die angebrachte sportliche Sitzhaltung © MV Agusta TFT-Display und Stummellenker für die angebrachte sportliche Sitzhaltung
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