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KTM: EU-Mittel für Forschung und Entwicklung

Von - 10.11.2018 09:18

Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM wird die Aktivitäten im Bereich Sicherheit und auf dem Elektro-Sektor mit umfangreichen Investitionen vertiefen.

KTM will in den nächsten fünf Jahren bei seiner Palette bis zu einer halben Milliarde Euro in die Entwicklung von Elektronischen-Innovationen und Sicherheitskonzepten investieren. Die Mattighofener erhalten dafür ein 120-Millionen-Euro-Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB). Das Geld stammt aus dem Europäischen Fonds für Strategische Investments (EFSI), dem sogenannten Juncker-Fonds.

Schwerpunkt des KTM-Planes sind sparsamer Kraftstoffverbrauch, Sicherheit, Entwicklung von Leichtbauwerkstoffen und Lösungen für eine emissionfreie Fortbewegung. KTM-Boss Stefan Pierer erklärt dazu: «Sicherheit ist unsere oberste Priorität. Bei etwa der Hälfte sämtlicher Unfälle sind die Motorradfahrer schuldlos. Meist werden sie von Autofahrern schlichtweg übersehen. Ein Motorrad hat keinen Airbag und keine Knautschzone.»

KTM hat sich bereits vor vier Jahren 75 Millionen Euro aus dem EU-Topf geholt und davon bereits ein Fünftel davon abbezahlt. Firmenchef Stefan Pierer blickt bereits in die Zukunft: «Eine sogenannte Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, mit der Autos und Motorräder miteinander kommunizieren, wird bis 2020 Pflicht sein. Der Autofahrer empfängt dann ein Signal, sobald sich ihm ein Motorrad nähert. Daran forschen wir zur Zeit.»

Die Forschungsarbeit ist für 2018 bis 2020 vorgesehen und wird großteils in Mattighofen absolviert.

Warum hat Pierer, der mit KTM Jahr für Jahr neue Rekordergebnisse schreibt, die Unterstützung der EIB überhaupt in Anspruch genommen? «Tatsächlich sind wir durch Mundpropaganda auf die EIB aufmerksam geworden. Ein anderes österreichisches Unternehmen hat uns von positiven Erfahrungen mit der EIB berichtet. Die Konditionen haben hinsichtlich Volumen und Zweck genau unseren Bedürfnissen. Auch die Vertragsverhandlungen verliefen schnell und reibungslos.»

«Es ist nicht so, dass KTM keinen Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten erhalten hätte, aber wir beschleunigen die Investition», erklärte EIB-Manager Andrew McDowell bei der Unterschrift des Darlehens in Mattighofen.


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Die KTM-Fabrik in Mattighofen © Mitterbauer H. Die KTM-Fabrik in Mattighofen
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