Langbahn-GP

Martin Smolinski nach Horrorcrash: Kein Knochenbruch

Von - 19.06.2018 12:02

Es sollte die Aufholjagd auf den WM-Führenden Dimitri Bergé werden, doch der Langbahn-GP in La Reole endete für Martin Smolinski katastrophal. Nach einem schweren Sturz liegt er bereits 19 Punkte hinten.

Ohne seine beiden Ausfälle wäre Martin Smolinski beim WM-Auftakt in Herxheim ungeschlagen geblieben. So kam der Bayer mit fünf Punkten Rückstand auf Dimitri Bergé zum zweiten Grand Prix nach Südfrankreich.

Mit einem dritten Platz begann Smoli mäßig, auf der schnellen Außenlinie holte er sich im zweiten Lauf den ersten Sieg und im dritten Durchgang mit einem zweiten Platz weitere wichtige Punkte. «Zu dem Zeitpunkt lief es noch einigermaßen gut für mich, in meinem vierten Lauf konnte ich keine Punkte holen», hielt der ehemalige Vizeweltmeister fest.

Verhängnisvoll wurde es im 13. Lauf. Smolinski war auf dem dritten Rang und attackierte den vor ihm fahrenden Michael Härtel. «Ich habe bei den mäßigen Lichtverhältnissen auf der Bahn außen herum etwas riskiert, am Ende hat ein Meter gefehlt und ich bin unglücklich mit dem Motorrad in die Bande gekracht», berichtet der Olchinger. Smoli verlor die Kontrolle über seine Maschine, dieses flog in die Linie von Härtel und beide Fahrer stürzten spektakulär. «Wie ich hörte, hat sich Michi am Arm verletzt. Ich wünsche ihm auf diesem Weg eine schnelle Genesung, und dass er schnell wieder auf dem Bike sitzen kann.»

Smolinski überstand den Sturz ohne Knochenbrüche oder schwere Verletzungen, das Rennen war für ihn trotzdem beendet. «Ich bin am ganzen Körper grün und blau und habe mir einige Prellungen zugezogen», berichtete er. Kommenden Samstag will er trotzdem beim Bundesligarennen in Wittsock für den AC Landshut fahren.

Weltmeister Mathieu Tresarrieu gewann das Rennen in La Reole und liegt dank seiner 25 Punkte in Frankreich jetzt auf Gesamtrang 2. WM-Leader blieb Bergé, der 21-Jährige hat bereits 48 Punkte und damit zehn mehr als Tresarrieu. Smolinski fehlt mit 29 Punkten nur ein Punkt zum WM-Dritten Josef Franc.

Den Sturz sehen Sie im Video bei 2:13.10 Stunden.

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