Langbahn-GP

Michael Härtel: Vier Knochenbrüche, OP am Dienstag

Von - 21.06.2018 15:05

Bei Untersuchungen im Landshuter Krankenhaus kam heraus, dass Langbahn-Vizeweltmeister Michael Härtel neben Elle und Speiche im rechten Unterarm auch den Handwurzelknochen und das Kahnbein in der Hand gebrochen hat.

Weil die gebrochene Elle und Speiche in Michael Härtels rechtem Unterarm nach seinem schweren unverschuldeten Sturz beim Langbahn-GP in La Reole bei der Erstversorgung im Krankenhaus in Südfrankreich vor dem Eingipsen nicht korrekt eingerichtet wurden, musste diese Arbeit am vergangenen Dienstag vom Chefarzt im Landshuter Krankenhaus übernommen werden. Nur wenn die Knochen korrekt stehen, geht die Schwellung zurück und der Unterarm kann operiert werden.

Der OP-Termin wurde für kommenden Dienstag angesetzt, neben dem normalen Chirurgen wird auch ein spezieller Handchirurg eingreifen. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Härtel neben den beiden Unterarmknochen auch den Handwurzelknochen und das Kahnbein in der rechten Hand gebrochen.

Noch am gestrigen Mittwoch sprach der 20-Jährige im Interview mit SPEEDWEEK.com davon, dass er Mitte Juli beim nächsten Langbahn-GP im niederländischen Roden wieder dabei sein möchte.

Bestätigt sich während der OP der Kahnbeinbruch, könnte der Vizeweltmeister für längere Zeit ausfallen. Dieser Knochen liegt daumenseitig und gehört zu den Knochen, die das Handgelenk mit der Mittelhand verbinden. Wird der Bruch nicht fachmännisch behandelt, können Spätfolgen entstehen, die sich in einem Gelenkverschleiß im Handgelenk ausdrücken und oft starke Schmerzen nach sich ziehen. Vielfach dauert die Genesung bei einem Kahnbeinbruch Monate.

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