Langbahn-GP

Martin Smolinski meldet sich im Titelkampf zurück

Von - 16.07.2018 16:02

Innerhalb eines Rennens reduzierte Martin Smolinski den Rückstand auf WM-Leader Dimitri Bergé von 19 auf 6 Punkte. Nach seinem Maximum im Langbahn-GP in Roden peilt der Bayer wieder den WM-Titel an.

Von einigen Experten wurde Martin Smolinski nach dem katastrophalen Grand Prix in La Reole aus dem Kreis der WM-Favoriten gestrichen, Smolinski musste nach einem Sturz aufgeben und kam nur auf neun Punkte.

Nach seiner tadellosen Leistung im dritten von fünf Rennen zur Langbahn-Weltmeisterschaft, ist der Olchinger zurück im Geschehen: Mit 28 Punkten holte Smoli in Roden das Maximum und gewann souverän.

Bei sieben Starts holte der Bayer sieben Siege, da WM-Spitzenreiter Dimitri Bergé nur bis in die Semifinalläufe kam, konnte Smolinski den Abstand von 19 WM-Punkten auf sechs verkürzen.

«Die Grand-Prix-Saison ist lang und es wird immer erst am Ende abgerechnet», weiß der 33-Jährige. «Ich habe gezeigt, dass ich zurück bin und auch mein Team im Hintergrund hat perfekt funktioniert. Auch die Jawa-Werksmotoren, die mir Manfred Knappe vorbereitet hat, liefen perfekt. Wir waren optimal auf das Rennen vorbereitet und hatten in Roden den ersten Grand Prix ohne Stürze und Ausfälle.»

Mit nur noch sechs Punkten Rückstand, hat Smolinski in den restlichen beiden Rennen in Eenrum/Niederlande und Mühldorf die Chance, erstmals den Weltmeistertitel auf der Langbahn zu gewinnen. «Der Erfolg von Roden ist bereits Geschichte, wir fokussieren uns im Team bereits auf die nächsten Aufgaben auf der Speedwaybahn, ehe es in Eenrum auf einer Grasbahn darum gehen wird, weiter Boden in der WM gut zu machen, um dann beim letzten Grand Prix in Mühldorf in einer guten Position zu sein.»

Am kommenden Wochenende wird Smoli als Gaststarter für den MSC Olching im Speedway-Team-Cup auf seiner Heimbahn in Olching antreten, ehe am letzten Juli-Wochenende der Speedway-GP-Challenge in Landshut bevorsteht, in dem Martin um den Einzug in den Grand Prix 2019 kämpfen wird.

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Martin Smolinski (84) blieb ungeschlagen © SR Speed Performance Martin Smolinski (84) blieb ungeschlagen
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