Langbahn-GP

Mathieu Tresarrieu: «Denke nicht über Smolinski nach»

Von - 04.07.2019 18:25

Den Langbahn-GP-Auftakt in Herxheim hat Mathieu Tresarrieu gewonnen, in La Reole holte der Franzose als Viertplatzierter 20 Punkte und liegt vor dem Rennen in Mühldorf mit 6 Punkten Rückstand auf Gesamtrang 3.

Beide bisher gefahrenen Grand Prix beendete Mathieu Tresarrieu, der Weltmeister von 2017, in den Finals und ist der Fahrer, der dem punktgleichen Spitzenduo Martin Smolinski und Dimitri Bergé am nächsten kommt. Der Franzose zeigt sich mit dem bisherigen WM-Verlauf zufrieden. «Über Herxheim bin ich natürlich sehr glücklich. Das Rennen und den Goldhelm zu gewinnen, war sehr gut für mich. Ich habe 21 Punkte geholt, zwar nicht das Maximum, aber ich bin zufrieden», erzählte Tresarrieu.

Einen kleinen Dämpfer erlebte Tresarrieu in La Reole, wo er im Vorjahr noch den Grand Prix gewann. «La Reole war etwas anders. Ich musste vor dem Rennen arbeiten und war nicht zu 100 Prozent fit, da ich körperlich am Ende war», blickte der WM-Dritte auf den La-Reole-GP zurück. «Das Rennen verlief nicht wie erwartet. Ich kam zwar ins Finale, vergeigte aber den Start und war Letzter. Ich konnte Lukas Fienhage noch einholen, doch bei einer Attacke auf Chris Harris wurde ich abgestrahlt und bekam zu viel Dreck auf mein Bike und verlor an Boden. So kam ich nicht mehr an ihn heran, um eine erneute Attacke zu starten.»

Der nächste WM-Lauf findet am kommenden Sonntag im bayrischen Mühldorf statt, wo Tresarrieu im vergangenen Jahr 20 Punkte einfuhr und als Tagesdritter auch die Bronzemedaille in der Weltmeisterschaft gewann.

«Ich war in Mühldorf im vergangenen Jahr schnell, nur müssen meine Starts besser sein. Ich überlege ein anderes Set-up zu verwenden, um noch schneller zu sein», so der 33-Jährige, der sich die Chance auf den WM-Titel offen halten möchte, aber auch weiß, dass in jedem GP starke Konkurrenz am Band steht und der WM-Kampf nicht nur von den drei derzeit Führenden entschieden wird. Somit fokussiert sich Tresarrieu nicht auf seine härtesten Konkurrenten Martin Smolinski und Dimitri Bergé, sondern auf sich selbst: «Man weiß nie, die Gegner können auf jeder Bahn schnell sein. Ich denke nicht über mich, Martin und Dimitri nach, ich schaue auf mich und will so schnell wie möglich sein.»

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