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MotoE World Cup 2019: Mit Sachsenring und Spielberg

Von - 08.09.2018 21:13

In Misano fand am Samstagabend die offizielle Präsentation der neuen Elektro-Serie im Rahmen der MotoGP-WM statt. Die Energica-Einheits-Bikes sollen bis zu 163 PS leisten.

Als Samstagabend, als die Hektik der Qualifyings ein wenig abgeklungen war, nahm auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli eine illustre Runde Aufstellung bei Start und Ziel. An der Seite von Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta und FIM-Präsident Vito Ippolito zeigten sich die Teambosse der künftigen MotoE-Teams bei einem offiziellen Fototermin.

Auch Jürgen Lingg nahm neben Haudegen wie Hervé Poncharal, Fausto Gresini, Jorge Martínez, Lucio Cecchinello, Aki Ajo, Francesco Guidotti, Marc van der Straten und Sito Pons Aufstellung. Mit der Truppe von Dynavolt Intact GP ist auch ein deutsches Team involviert. Insgesamt werden 18 Motorräder in der Startaufstellung stehen.

Eigentlich hätte die Foto-Session für den neuen «FIM Enel MotoE World Cup» schon am Donnerstag um 18 Uhr statfunden sollen. Aber vor zwei Tagen wurde Misano von einem heftigen Gewittern mit Regenschauern überrascht.

Das Motorrad
Die Racing-Spec 2019 Energica Ego Corsa unterscheidet sich in einigen Punkten vom Serienmodell. Beim Gewicht soll weiter abgespeckt werden; es soll auf 260 kg gedrückt werden.

Das Fahrzeug soll bis zu 120 kw (das sind 163 PS) leisten; das Drehmoment wird mit 200 Newtonmeter angegeben, die maximale Geschwindigkeit soll bei 270 km/h liegen. Batterie-Package: 20 kw.

Am Rande der Präsentation gab es zahlreiche Neuigkeiten. Fix ist, dass 2019 fünf Rennen ausgetragen werden. Der Start erfolgt jeweils vor dem Moto3-Rennen am Sonntag und soll maximal 15 Minuten dauern. Im Vorfeld sollen zwei bis drei Trainingseinheiten und ein Qualifying abgehalten werden.

Der Moto-E-Kalender 2019:

Jerez - 5. Mai
Le Mans - 19. Mai
Sachsenring - 7. Juli
Spielberg - 11. August
Misano - 15. September

Auch die Testtermine sind mittlerweile fixiert. Der erste Probelauf findet von 23. bis 25. November 2018 in Jerez statt. Danach wird von 13. bis 15. März und von 23. bis 25. April 2019 wieder in Jerez gefahren.

Exklusiv wurde auch der Kalender präsentiert. Den Auftakt macht am 5. Mai 2019 Jerez, danach folgen Le Mans und Sachsenring. Das Finish der ersten MotoE-Weltcup-Saison bestreiten Spielberg und Misano. Überraschend, denn Spielberg wurde wegen der Topografie mit dem Bergaufstück bisher als Schauplatz ausgeschlossen.

Nun geht es um die Besetzung der Motorräder. Nicolas Goubert, der von Michelin zu Dorna gewechselt ist und dort für die MotoE verantwortlich ist, bekräftigte: «Wir werden wohl schon beim nächsten Rennen Informationen über einige der Fahrer haben.»

Auf den künftigen Aprilia-MotoGP-Testfahrer Bradley Smith angesprochen, der durchaus Interesse an der neuen Formel zeigt, erklärte der Goubert. «Bradley ist ein großartiger Fahrer und hat Interesse an der Technik. Es wäre schön, ihn hier zu sehen.»

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Alex Hofmann auf der MotoE-Maschine in Spielberg © Dorna Alex Hofmann auf der MotoE-Maschine in Spielberg Erstmals alle auf einem Foto: Alle MotoE-Teamchefs mit GP-Funktionären von Dorna, FIM und IRTA © Dorna Erstmals alle auf einem Foto: Alle MotoE-Teamchefs mit GP-Funktionären von Dorna, FIM und IRTA
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