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Moto2

Franco Morbidelli: «Kein zusätzlicher Druck in Assen»

Von - 19.06.2017 16:23

Franco Morbidelli führt die WM-Tabelle der Moto2-Klasse vor dem Assen-GP an. Doch Tom Lüthi und sein Marc VDS-Teamkollege Alex Márquez wetzen bereits die Messer.

«Die letzten beiden Rennen waren schwierig. Das Resultat war, dass mein Vorsprung in der Gesamtwertung schmolz. Doch das setzt mich vor Assen nicht zusätzlich unter Druck», versicherte Franco Morbidelli, der es nach vier Siegen in fünf Rennen bei den letzten zwei Läufen nicht auf das Podest schaffte und nur noch sieben Punkte Vorsprung auf Tom Lüthi hat.

«Der Druck ist noch genauso wie bei den ersten sieben Rennen. Auch meine Herangehensweise an die Wochenenden wird gleich bleiben. Wir wissen nach Mugello und Barcelona, in welchen Bereichen wir uns verbessern müssen. Dort hatte ich auf der Bremse Probleme, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das in den Griff bekommen und Assen mit einem guten Resultat verlassen», betont Morbidelli.

Alex Márquez, der sein Heimrennen in Barcelona überlegen gewann, liegt noch 20 Punkte hinter seinem Teamkollegen Morbidelli. «Assen ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich war schon bei meinem ersten Moto3-Rennen dort schnell. Ich gewann 2014 in der Moto3-Klasse – auch nach einem Sieg in Barcelona. Es wird aber schwierig, das zu wiederholen. Ich werde es versuchen, aber nicht um jeden Preis», versichert der jüngere Bruder von Marc Márquez.

«Ich siegte in Jerez, aber ich machte einen Fehler im Rennen. In Barcelona unterlief mir kein Patzer. So muss ich nun weitermachen. Um den Sieg kämpfen, wenn es möglich ist und intelligent fahren, wenn nicht. Es liegt alles eng beisammen, doch den Titel gewinnst du nicht vor der Sommerpause, sondern bei den letzten Rennen. In diese zwei Rennen zu gehen und nur das Aufholen der 20 Punkte und die WM-Führung im Kopf zu haben, wäre ein Fehler. Denn das erhöht das Risiko eines Sturzes, was null Punkte bedeuten könnte. Wenn ich die Lücke zu Franco in Assen und auf dem Sachsenring schließen kann, dann bin ich happy, aber das wird nicht einfach», weiß Márquez.

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