Moto2

Luca Marini: Technisches Problem beendet Podestserie

Von - 11.09.2018 08:35

Valentino Rossis Halbbruder Luca Marini stürmte zuletzt drei Mal in Folge auf das Moto2-Podest. Seinen Heim-GP zerstörte jedoch ein technsiches Problem. Francesco Bagnaia bejubelte hingegen seinen Sieg.

Luca Marini stand bei den Moto2-Rennen auf dem Sachsenring, in Brünn und auf dem Red Bull Ring auf dem Podest. Beim seinem Heim-GP in Misano sicherte er sich zwar nur Startplatz 7, doch der Italiener setzte sich erneut die Top-3 als Ziel. Daraus wurde jedoch nichts. Nach seinem Start von Platz 7 fiel Marini auf den elften Rang zurück. In Runde 9 ging die VR46-Kalex dann in Rauch auf. Marinis Rennen war beendet, er übergab seine Maschine an die Streckenposten und ließ sie zurück an die Box transportieren.

«Das ist nicht der Epilog, den wir nach unserem Heimrennen erwartet haben. Das tut mir leid, denn wir kamen nach drei sehr wichtigen Resultaten hierher. Im Qualfiying war ich nicht in der Lage, eine fehlerfreie Runde zu fahren. Darum musste ich aus der dritten Reihe starten», berichtete Marini. «Ich habe im Rennen hundert Prozent gegeben und fühlte mich gut, aber ein technisches Problem hat es mir nicht erlaubt, ins Ziel zu kommen.»

Auf der anderen Seite der Box brach Sieger Francesco Bagnaia in Jubelstürme aus. «Was für unglaubliche Emotionen. Ich kann dieses Gefühl nicht beschreiben. Den Heim-GP vor allen Fans, meiner Familie und Freunden zu gewinnen, ist einfach großartig. Ich denke, das war mein schönster Sieg in diesem Jahr. Es war ein perfektes Wochenende, wir haben keinen Fehler gemacht. Wir konzentrierten uns auf die Pace für das Rennen, was der Schlüssel zum Sieg war. Ich war von Anfang an schnell. Als ich sah, dass Oliveira und Pasini härter pushten, vergrößerte ich meinen Vorsprung wieder. Das war das Wichtigste.»

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Francesco Bagnaia (Mitte) siegte vor Miguel Oliveira und Marcel Schrötter © Gold & Goose Francesco Bagnaia (Mitte) siegte vor Miguel Oliveira und Marcel Schrötter Die Technik machte Marini einen Strich durch die Rechung © Fitti Weisse Die Technik machte Marini einen Strich durch die Rechung
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