Moto2

Rossi-Bruder Luca Marini: «Oliveira gab nicht auf»

Von - 07.11.2018 16:42

Seinen ersten Moto2-Sieg musste sich Valentino Rossis Halbbruder Luca Marini auf dem Sepang International Circuit hart erkämpfen. Hinterher gestand der Italiener aus dem Sky-VR46-Team: «Es war hart.»

Luca Marini realisierte bereits im Warm-up zum Moto2-Rennen in Malaysia, dass er gute Karten auf seinen ersten Sieg in der Mittelgewichtsklasse hatte. Entsprechend ambitioniert stieg der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi auch ins zweitletzte Kräftemessen des Jahres. Mit Erfolg, wie er nach dem Sieg strahlend berichtete.

«Welch Rennen für das ganze Team und was für ein Sieg! Es war hart, aber ich war von Anfang an stark und versuchte, vorne zu bleiben und in der ganzen Hitze Atemluft zu finden. Ich machte Druck, denn nach dem Warm-up wusste ich, dass ich zu den stärksten gehöre», schilderte der Kalex-Pilot aus dem Sky-VR46-Team. «Ich hatte auch ein grossartiges Feeling mit dem Bike und gab alles, um eine Lücke auf Miguel Oliveira herauszufahren, aber er hat bis ins Ziel Druck gemacht und gab bis zum Schluss nicht auf.»

«Das ist mein erster GP-Sieg, und deshalb ein ganz spezieller Triumph, den ich gerne mit meinem Team, der VR46-Academy und allen weiteren Unterstützern teile – genauso wie mit Pecco, der mit dem Titelgewinn etwas unglaubliches erreicht hat», fügte der 21-Jährige mit Blick auf den Meisterschaftsgewinn seines Teamkollegen Francesco «Pecco» Bagnaia an.

Auch Teammanager Pablo Nieto freute sich: «Das ist für alle ein ganz besonderes Ereignis – die Fahrer, Pecco und seine Familie und alle, die mit so viel Leidenschaft, Hingabe und Engagement gearbeitet haben, um an diesen Punkt zu kommen. Es ist eine Freude und eine unglaubliche Befriedigung für jeden, denn wir haben die Entwicklung von Pecco seit 2014 mitverfolgen dürfen, da wir ihn seit damals unterstützten. In diesem Jahr hat er sich mit einer Rekord-Saison dafür erkenntlich gezeigt, bevor er sich neuen Herausforderungen widmet.»

«Und auch Luca gebührt sehr viel Lob für seinen ersten GP-Sieg», betonte Nieto weiter. «Er hat hart gearbeitet und damit einen sehr wichtigen Schritt nach vorne machen können. Er hat nicht zuletzt auch sich selbst bewiesen, dass er in der Lage ist, mit den stärksten Jungs im Feld mitzukämpfen und sie zu besiegen.»

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