Alex Márquez (1.): «Moto2-WM 2019 wird interessant»
Alex Márquez (Kalex) war am zweiten IRTA-Testtag in Jerez zwar Schnellster, trotzdem ist er sich noch nicht sicher, ob er um den Moto2-Titel kämpfen kann. Die Ausgangslage sei offen.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Mit einer Rundenzeit von 1:41,208 min war Marc-VDS-Fahrer Alex Márquez am Donnerstag in Jerez Tagesschnellster. "Ich fühle mich wohl und ziemlich gut. Am Vormittag ist alles gut zusammengekommen. Am Mittwochnachmittag haben wir einen kleinen Schritt beim Set-up gemacht, das hat mir etwas geholfen. Mit dem Donnerstag bin ich glücklich", fasste er zusammen.
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"In der letzten Session hatte ich etwas größere Probleme, wir haben etwas ausprobiert, dass nicht funktioniert hat. Aber die ersten Sessions waren so gut, vor allem die zweite, weil wir im Vorjahr bei Wind große Schwierigkeiten hatten. Der Donnerstag war ein guter Tag für uns", ergänzte der 22-jährige Spanier. "Am Vormittag waren die Bedingungen unglaublich gut, der neue Asphalt sorgt für einen unglaublichen Grip. Ich habe Spaß auf dem Bike und versuche, kleine Dinge zu verbessern. In einigen Kurven ist meine Linie noch nicht perfekt, da muss ich mich am Freitag verbessern." Am letzten der drei Testtage in Jerez stehe auch noch etwas anderes an, kündigte Márquez an: "Am Freitag sieht der Plan vor, dass wir einen Long-Run fahren, um zu sehen, wie gut unser Rhythmus ist. Der Donnerstag war gut, aber das müssen wir im Long-Run bestätigen."
Der größte Unterschied zwischen dem alten Honda- und dem neuen Triumph-Motor, der 2019 erstmals in der Moto2-WM zum Einsatz kommt, sei das Drehmoment: "Du musst das Bike mehr aufrichten und ein bisschen MotoGP-Style fahren. Das ist schön, mit mehr Drehmoment, man kann auf dem Motorrad etwas mehr spielen. Wenn du einen Fehler machst, verlierst du auch weniger Zeit. Ich glaube, dass die Rennen in diesem Jahr interessanter sein werden und sich alle zusammenschieben", meinte der Kalex-Pilot im Hinblick auf den ersten Grand Prix des Jahres in Katar (10. März). Eine WM-Prognose wollte er deshalb noch nicht abgeben.
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"Wir können noch nicht sagen, ob wir im WM-Kampf sind. Ich hoffe, dass wir schon in Katar mitmischen. Aber dieses Jahr ist die Ausgangslage so offen, das wird interessant für alle. Ich glaube, vor Le Mans wissen wir nicht, wer unser Gegner sein werden. Ich hoffe, dass wir in der Spitzengruppe sind." Der Frankreich-GP ist das fünfte Rennen im Kalender und findet erst am 19. Mai statt.
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