Moto2

Marc VDS: «Alex Márquez war in Misano clever»

Von - 17.09.2019 07:40

«Vor dem Rennen in Misano haben wir ein bisschen mehr erwartet», gab Moto2-WM-Leader Alex Márquez (Kalex) zu. Die Plätze 3 und 8 für ihn und Xavi Vierge stimmten Marc-VDS-Teammanager Joan Olivé aber zufrieden.

Sechs Rennen vor Schluss führt Alex Márquez die Moto2-WM mit 26 Punkten Vorsprung auf Augusto Fernandez an. In den Kampf um den Misano-Sieg zwischen Flexbox-Kalex-Pilot Fernandez und dem Pole-Setter Fabio Di Giannantonio (Speed-up) konnte der Marc-VDS-Fahrer am Sonntag nicht eingreifen. Nach dem Nuller in Silverstone gab sich der jüngeren Bruder des fünffachen MotoGP-Champions Marc Márquez aber auch mit Platz 3 zufrieden.

«Misano ist keine meiner Lieblingsstrecken, ich hatte hier immer Mühe. Das war ein gutes Ergebnis», kommentierte Alex. «Okay, vor dem Rennen haben wir ein bisschen mehr erwartet. Ich dachte, dass ich in den letzten Runden etwas nähern an den Top-Jungs dran sein würde.»

«In der dritten Runde hatte ich einen Moment, in dem ich fast gestürzt wäre. Da wusste ich, dass es schwierig werden würde», berichtete der 23-jährige Spanier, der den viertplatzierten Tom Lüthi bis zum Schluss auf Abstand hielt. «Ich war zu sehr am Limit und am Ende habe ich versucht, den Abstand nach vorne und nach hinten zu kontrollieren. Ich habe einfach versucht, mein Rennen zu machen und den Rest zu vergessen. Das habe ich geschafft und ich bin happy mit dem Ergebnis und dem Job, den wir erledigt haben.»

Nachdem der WM-Leader in Silverstone in Führung liegend gestürzt war, zeigte er in Misano, dass er die Lektion gelernt hat. «Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis, dass wir am Sonntag eingefahren haben. Auf dem Podium zu stehen ist immer positiv», betonte Marc-VDS-Teammanager Joan Olivé. «Das sind viele wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft. Wir haben wieder das ganze Wochenende über gezeigt, dass wir wirklich schnell sein können. Das wichtige für uns ist, dass Alex sehr clever war und sich den dritten Rang gesichert hat.»

Der zweite Marc-VDS-Fahrer Xavi Vierge schaffte es in Misano als Achter ebenfalls in die Top-10. «Mit Xavi sind wir auch happy», so Olivé. «Er hat einen Schritt nach vorne gemacht und er mag Misano. In den letzten Runden hatte er ein bisschen ein Problem, sonst hätte er noch ein besseres Ergebnis erreichen können. Es war aber auf jeden Fall ein positives Resultat, jetzt freuen wir uns schon auf Aragón am kommenden Wochenende.»

«Wir haben das ganze Wochenende über einen guten Job gemacht, wir waren in jeder Session in den Top-6», bestätigte Vierge. «Das Rennen war gut, aber ich habe einen Fehler beim Schalten gemacht. Dadurch konnte mich Navarro überholen und mich nach außen schieben. Das hat mich die Chance gekostet, um die Top-5 zu kämpfen. Meine Pace war gut genug, um darum zu kämpfen.»

«Ich bin glücklich, dass ich ins Ziel gekommen bin. Wie in Silverstone war es sehr wichtig, das Rennen zu Ende zu fahren und für die nächsten Rennen Selbstvertrauen mitzunehmen – und vor meinem Heimrennen in Aragón einen weiteren Schritt zu machen», blickte der 22-jährige Spanier schon auf das kommende Rennwochenende voraus.

Moto2-Ergebnis, Misano: 1. Fernandez. 2. Di Giannantonio. 3. Márquez. 4. Lüthi. 5. Lowes. 6. Binder. 7. Navarro. 8. Vierge. 9. Bastianini. 10. Baldassarri. Ferner: 18. Aegerter. 22. Tulovic. 23. Öttl.

Moto2-WM-Stand nach 13 von 19 Rennen: 1. Márquez 197. 2. Fernandez 171. 3. Lüthi 159. 4. Navarro 155. 5. Binder 135. 6. Baldassarri 130. 7. Schrötter 116. 8. Marini 113. 9. Di Giannantonio 89. 10. Bastianini 81. Ferner: 21. Aegerter 12. 28. Tulovic 3. 30. Raffin 3.

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Alex Márquez weiß, dass Platz 3 in Misano wichtig war © Marc VDS Alex Márquez weiß, dass Platz 3 in Misano wichtig war
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