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Terol und Torres: WM-Anwärter im Tal der Tränen!

Von Sharleena Wirsing
Nachdem Nico Terol und Jordi Torres 2013 mit Siegen glänzten, wollten sie in diesem Jahr in den Titelkampf eingreifen. Doch nach den ersten beiden Rennen ist die Bilanz desaströs.

Nach Rennsiegen im letzten Jahr galten die Suter-Piloten Nico Terol und Jordi Torres aus dem Team von Jorge «Apsar» Martinez als WM-Anwärter. Doch nach zwei Rennen ist Terol noch punktelos, Torres liegt mit acht Zählern auf Rang 11 der Punktetabelle.

2013 siegte Nico Terol in den Moto2-Rennen von Austin, Aragón und Valencia. In diesem Jahr endete sein Rennen beim Grand Prix of the Americas in Austin eigentlich in der ersten Runde, als Nico Terol, Josh Herrin, Sam Lowes, Mattia Pasini und Axel Pons in einen Massencrash verwickelt wurden. Herrin und Pasini hatten sich berührt und lösten so den Sturz aus.

«Trotz den Problemen, die wir an diesem Wochenende hatten, schaffte ich einen guten Start in das Rennen. Leider hat ein anderer Fahrer in Kurve 1 etwas Verrücktes versucht und viele Fahrer aus dem Rennen gerissen. Ich habe mein Bestes getan, um einen Sturz zu vermeiden, aber ich raste über ein anderes Motorrad und flog von meinem Bike. Obwohl die Verkleidung herunterhing und der Lenker verbogen war, wollte ich das Rennen beenden und Daten sammeln, aber das Motorrad hatte Aussetzer und ich musste an die Box fahren», fasste Terol zusammen.

Torres: Boxenstopp und Durchfahrtsstrafe

Auch Jordi Torres, der 2013 auf dem Sachsenring siegte, kam 2014 bisher nicht in Schwung. Er beendete den Saisonauftakt in Katar auf Platz 8. In Austin reichte es nur für Rang 26, nachdem er in der ersten Runde seinen Auspuff an der Maschine eines anderen Fahrers beschädigte und die Box ansteuern musste. Da er bei der Rückkehr auf die Strecke das Tempolimit überschritt, musste er zudem noch eine Durchfahrtsstrafe absolvieren.

«Ich bin von diesem Ergebnis genervt, weil wir während der Trainingssitzungen einen sehr guten Job gemacht haben. Wir hatten die Pace, um an der Spitze mitzuhalten, nachdem wir im Warm-up noch wichtige Veränderungen vorgenommen hatten. Doch nach dem Kontakt in der ersten Kurve konnte ich das Bike nicht mehr umlegen und musste in die Box. Als ich rausfuhr, brach ich das Tempolimit und musste nochmal durch die Box fahren. Es machte keinen Unterschied, denn mein Rennen war sowieso ruiniert. Positiv war nur unsere Pace», erklärte der enttäuschte Torres.

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