Der Name Simoncelli wird wieder fixer Bestandteil der Motorrad-Weltmeisterschaft. Papa Paolo Simoncelli bringt 2017 ein Team mit den Talenten Arbolino und Casadei in die Moto3-WM.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Am 23. Oktober 2011 ist Marco Simoncelli nach einem verheerenden Sturz in der ersten Runde des Malaysia-GP in Sepang verstorben. Am vergangenen Donnerstag wurde die Startnummer 58 von Marco "SIC" Simoncelli von Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta im Beisein von Paolo Simoncelli zu Ehren des italienischen 250-ccm-Weltmeisters von 2009 für immer stillgelegt – in der Königsklasse.
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Und in der nächsten GP-Saison wird uns der Name Simoncelli auf Schritt und Tritt begleiten. Denn Papa Paolo Simoncelli wird nach zwei Jahren in der CEV Repsol-Moto3-Meisterschaft 2017 seine "SIC58 Squadra Corse" in die Moto3-Weltmeisterschaft bringen. Das SIC-Team wird voraussichtlich KTM-Maschinen einsetzen und das Fahrerduo Tony Arbolino, jetzt Zehnter in der Junioren-WM, und Mattia Casadei, jetzt Neunter im Red Bull Rookies-Cup, in der Moto3-WM debütieren lassen.
"Ich habe mir schon im Herbst 2011 vorgenommen, eines Tages wieder einen Team-Truck durch die Tore der GP-Fahrerlager zu chauffieren", sagt SIC58-KTM-Teambesitzer Paolo Simoncelli. "Nach zwei Jahren in den Nachwuchs-Meisterschaften haben wir zwei Fahrer, die reif sind für die WM."
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In der Junioren-Moto3-WM fährt das SIC-Team 2016 auf Honda. Ein Wechsel zu KTM wäre eine Überraschung, denn Marco Simoncelli war 2010 und 2011 bei Gresini-Honda mit einem HRC-Werksvertrag unterwegs. Und nach Marcos Tod blieb die Verbindung zu Honda verhältnismässig eng.
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KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer will den Deal noch nicht bestätigen. "Wir arbeiten noch daran", sagte er gegenüber SPEEDWEEK.com
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