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Mika Musquin nach Crash querschnittsgelähmt
Traurige Nachrichten kommen aus Frankreich: Mika Musquin, der Bruder des französischen US-Legionärs Marvin Musquin, erlitt beim Chaumont Supercross 2015 nach einem schweren Unfall ernste Rückenmarksverletzungen.
Motocross
Im Artikel erwähnt


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Der letzte Samstag (22.8.2015) wird als 'schwarzer Samstag des Motorradsports' in die Geschichtsbücher eingehen. Nach dem tödlichen Unfall von Oschersleben (der erst 15jährige Jonas Hähle) und dem tragischen Grasbahn-Unfall von Stefan Müller während der Grasbahn EM in Hertingen ?erlitt Mika Musquin beim Chaumont Supercross 2015 schwere Rückenmarksverletzungen. Ihm droht eine Querschnittslähmung.
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Mika Musquin ist der Bruder von KTM-Werksfahrer Marvin Musquin, der am Samstag die US-Outdoormeisterschaft wegen eines technischen Defekts verlor. Angesichts des schweren Unfalls seines Bruders wird der Verlust der US-Meisterschaft für den Franzosen allerdings zur Nebensache. Musquins Freund, ?Cédric Soubeyras, der ebenfalls beim Chaumont Supercross antrat, hat im Internet eine Kampagne zur Unterstützung von Mika Musquin initiiert: "Courage Mika Musquin 85!" (Mut für Mika Musquin).
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Die Nachrichten aus dem Krankenhaus ?indes sind leider ernüchternd: "Ich atme allein und kann nur hoffen. Aber im Moment fühle ich gar nichts", zitiert Soubeyras die Informationen, die er von seinem Freund erhielt. Der Franzose soll sich die Verletzung im Nackenbereich zugezogen haben - eine besonders tragische und schwerwiegende Verletzung, bei der sogar die ?Beweglichkeit der Arme in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.
Dennoch bleibt ein Rest Hoffnung: Bei Rückenmarksverletzungen kann erst nach Tagen endgültig ?festgestellt werden, ob die Lähmunserscheinungen irreversibel und endgültig sind. Bekannt ist beispielsweis ?der Fall des unvergessenen ?Georges Jobé, dass anfängliche Lähmungserscheinungen bei sofortiger und richtiger Behandlung (wenn auch in einem langwierigen Prozess) schrittweise zurückgeführt werden konnte.
Dem Ziel, Querschnittslähmungen heilbar zu machen, hat sich die Stiftung für Rückenmarksforschung "Wings For Life" verschrieben. Initiiert wurde die ?Organisation von Offroad-Legende Heinz Kinigadner und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Speziell im Bereich der Erstbehandlung akuter Rückenmarksverletzungen wurden hier nennenswerte Fortschritte erzielt. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Tragödie um Mika Musquin noch einen guten Ausgang nimmt.
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