MotoGP

Stefan Bradl (Aprilia/11.): «Das ist ganz passabel»

Von - 14.10.2016 09:28

Mit den Rängen 13 und 11 gelang Stefan Bradl am ersten Trainingstag in Motegi ein beachtlicher Einstand. «Aber ich möchte noch ein paar Kleinigkeiten verfeinern.»

Stefan Bradl rutschte zwar im zweiten freien Training in Motegi-Japan in der Anfangsphase aus, trotzdem hielt er sich wacker und büsste am Schluss als Elfter nur 1,216 Sekunden auf die Bestzeit von Lorenzo ein.

Da jetzt auch der Neuntplatzierte Dani Pedrosa nicht mehr antreten kann, darf sich Bradl berechtigte Hoffnungen auf das Qualifying 2 machen, das er schon in Aragón erstmals in seine Aprilia-Ära geschafft hat.

Im Qualfying 2 streiten am Samstag um 14.35 Uhr Ortszeit die zwölf besten Fahrer um die besten Startplätze.

«Das zweite Training war deutlich besser als das erste, was aber auch dringend notwendig war», schilderte der Aprilia-Werksfahrer. «Wir sind eigentlich ganz gut zurechtgekommen. Es war so, dass ich gleich von Anfang an mit neuen Reifen unterwegs war. Das hatte natürlich Einfluss darauf, dass ich gleich eine gute Runde fahren konnte. Wir waren recht ordentlich dabei. Nachher haben wir ein bisschen was am Set-up und am Chassis probiert. Zwischendurch haben wir noch einmal das andere Motorrad mit der anderen Benzinpumpe probiert. Das Mapping ist seit dem FP1 dort deutlich besser geworden, aber es ist immer noch nicht so gut wie bei der anderen Maschine. Es ist jetzt die Hauptaufgabe, dass wir beide Motorräder für Samstag und Sonntag identisch abstimmen. Wir brauchen für morgen ein Set-up, das bei beiden Motorrädern funktioniert. Es ist nicht hilfreich, wenn ich nur mit einem Motorrad gut zurechtkomme.»

«Wir haben ein paar Einstellungen an der Gabel ausprobiert, ein bisschen was an der Hinterradfederung, am Schluss des FP2 haben wir noch einmal neue Reifen reingemacht», schilderte der Aprilia-Werksfahrer. «Für mich ist es dann ein bisschen komisch geworden, denn die Lufttemperatur ist recht kühl. Ich habe deshalb mit den neuen Reifen recht lange gebraucht, bis ich auf gute Zeiten gekommen bin. Die letzten zwei Runden waren dann noch einmal in Ordnung. Insgesamt war es kein schlechtes Training.»

Bradl weiter: «Ich bin vorne den Medium-Reifen gefahren und hinten den weichen. Es fehlen jetzt 1,2 Sekunden auf die Spitze, das ist ganz passabel, glaube ich. Es gab viele Stürze, besonders die von Pedrosa und Laverty waren natürlich nicht schön... Ich will nicht sagen, dass es ein komisches Training war. Aber man hat gemerkt, es ist ein bisschen riskant, denn wenn es rutscht, dann rutschte es hier ziemlich ordentlich. Ich bin abgesehen vom Ausrutscher problemfrei durchgekommen und wäre froh, wenn es so weitergeht. Das wäre mir natürlich recht.»

«Ich habe die beiden Stürze von Pedrosa und Laverty nicht gesehen, ich habe nur gehört, dass sie per Highsider abgestiegen sind», ergänzte der Bayer. «Es waren offenbar zwei recht verschiedene Arten von Stürzen. Deshalb will ich vorläufig kein grosses Urteil dazu abgeben. Aber wenn in einem Training zwei so schwere Stürze passieren, ist das nicht unbedingt normal.»

Wie sieht der Plan für den Samstag aus? «So weiter machen wie heute am Nachmittag. Wir sind vom Basis-Set-up her nicht unbedingt verkehrt unterwegs. Aber wir werden noch ein paar Sachen ausprobieren. Wir werden schauen, dass wir noch ein paar Kleinigkeiten verbessern, in erster Linie die Brems-Performance beim Bremsen vor der Kurve, bevor die Maschine umgelegt wird. Ich möchte schauen, dass ich bis zum Qualifying überall noch einen Tick später bremsen kann. Dazu müssen wir mehr Stabilität reinkriegen. Auch das Vorderradgefühl in der Kurvenmitte könnte noch eine Spur besser sein. Das sind Feinheiten und Details, von denen ich hoffe, dass wir sie noch verfeinern können.»

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