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Jorge Lorenzo: «Im Regen ist es hier gefährlich»

Von - 12.08.2017 17:44

Die Wettervorhersagen kündigen für Sonntag in Spielberg eigentlich keinen Regen an. Die MotoGP-Fahrer diskutieren jetzt, ob der Red Bull Ring bei nasser Fahrbahn zu gefährlich wäre.

Am Freitag wurde in der Safety Commision in Spielberg unter den MotoGP-Piloten heftig über die Frage diskutiert, ob man auf dieser Piste im Nassen hier fahren kann oder ob es zu gefährlich sei.

Denn im nassen ersten freien Training der Moto2-Klasse wurden am Freitag elf Stürze gezählt. Der Schotte Tarren Mackenzie stürzte mit seiner Suter, rappelte sich auf – und rutschte zu Fuß gleich noch einmal aus.

«Es ist zu viel Reifenabrieb von den Autorennen in den Bremszonen», vermutet Valentino Rossi.

Das verregnete erste Moto2-Training am Freitag entpuppte sich für die Fahrer als Spießrutenlauf, für etliche Asse wurde es zu einer Rutschpartie. Locatelli (2x), Mackenzie, Kent, Alex Márquez, Navarro (2x), Lecuona (2x), Siméon, WM-Leader Morbidelli, Roberts, Fernandez und Mugello-Sieger Pasini stürzten. Etliche Fahrer fuhren in den Bremszonen geradeaus.

«Ja, wir haben in der Safety Commission am Freitag darüber gesprochen», stellte Ducati-Star Jorge Lorenzo fest. «Es war nicht klar, ob wir hier bei Regen fahren müssen oder nicht. Es sieht so aus, als müssen wir bei Regen fahren. Zum Glück kündigen die Vorhersagen keinen Regen an. Aber es besteht ganz offensichtlich ein Problem an den Stellen, an denen die Formel-1-Autos hier bremsen. Sie haben beim Grand Prix im Juli einen enormen Reifenabrieb hinterlassen. Im regen ist es hier extrem rutschig. Wenn du hier im Regen überholen willst, ist es unmöglich eine andere Linie zu nehmen. Das ist eine sehr gefährliche Situation, wenn es regnet. Aber meiner Meinung nach hat sich der Zustand der Piste von Training zu Training verbssert, weil wir mit den Motorrädern Reifenabrieb hinterlassen haben. Aber Samstagfrüh war es besonders beim Bremsen kritisch, das Vorderrad drohte manchmal zu blockieren.»

«Der Zustand der Piste hat sich heute am Samstag verbessert», erklärte Repsol-Honda-Pilot Marc Márquez. «Aber das lag auch daran, dass es heute nicht geregnet hat. Es sieht so aus, als sei die Piste ein bisschen schmutzig, wenn es regnet. Und anscheinend wird bei Regen der ganze Gummi weggewaschen. Im FP1 hatten wir mehr Gummi von den Bikes auf der Piste, dadurch war der Grip besser.»

«Heute in der Früh war mein Gefühl schlechter, es war rutschiger», stellte Ducati-Star Andrea Dovizioso fest. «Am Nachmittag hat sich die Situation ein wenig gebessert. Aber vielleicht lag es an der Temperatur, vielleicht lag es an den Reifen, die wir benützt haben.»

«Natürlich machen wir uns nach dem nassen Moto2-Training am  Freitag Sorgen», erklärte Marc Márquez. «Wenn es morgen nass ist, will sicher keiner von uns als Erster auf die Piste rausfahren... Man muss dann abwarten, was passiert. In der MotoGP triffst du hier überall mit sehr, sehr hoher Geschwindigkeit bei den Bremszonen ein. Aber es sieht so aus, als wüde es am Sonntag trocken bleiben. das Wetter soll sonniger werden als heute. Also sehe ich kein Fragezeichen. Aber für die Zukunft müssen sich die Verantwortlichen hier Gedanken machen, was sich gestern im ersten Moto2-Training abgespielt hat. Das muss genau analysiert werden. Denn das war sehr gefährlich.»

Bruder Alex gehörte übrigens zu den Moto2-Sturzopfern.

Andrea Dovizioso: «Ich pflichte Marc bei. Wenn beim Bremsen das Vorderrad blockiert, ohne dass du in Schräglage bist, also komplett beim Geradeausfahren, dann ist das Motorrad im Nassen nicht zu beherrschen. Das gilt nicht nur für die Moto2, bei unseren MotoGP-Maschinen wäre es wegen des höheren Speeds noch gefährlicher. Das wäre im Nassen ein Problem. Das ist ganz sicher etwas, worüber sich die Race Direction für die Zukunft hier Gedanken machen muss. Ich weiss nicht, ob es am Gummi der Formel-1-Autos liegt, wie einige Kollegen vermuten. Kann sein. Das muss sehr sorgfältig analysiert werden, damit es in Zukunft vermieden wird.»

Tatsächlich verheisst die Wettervorhersage für Sonntag für den Raum Knittelfeld in der Obersteiermark leichte Bewölkung, Temperaturen bis 23 Grad, Regenwahrscheinlichkeit bei 25 Prozent.

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Tom Lüthi im verregneten ersten Moto2-Training am Freitag © Gold & Goose Tom Lüthi im verregneten ersten Moto2-Training am Freitag Iker Lecuona stürzte auf der Geraden beim Anbremsen im nassen FP1 © Weisse Iker Lecuona stürzte auf der Geraden beim Anbremsen im nassen FP1
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