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Maverick Viñales (6.): «Mit Kampf um Sieg gerechnet»

Von - 13.08.2017 18:28

Maverick Viñales erlebte erneut ein enttäuschendes Wochenende. Der Yamaha-Werkspilot musste sich in Spielberg Rookie Johann Zarco geschlagen geben und verlor WM-Rang 2. Die Gründe.

Die Dominanz bei den Testfahrten und zu Saisonbeginn rückt für Maverick Viñales immer mehr in die Ferne. In den letzten fünf Rennen schaffte es der Yamaha-Neuling nur einmal auf das Podest. Und auch auf dem Red Bull Ring erlebte der Spanier eine Enttäuschung. Er landete als Sechster sogar hinter Rookie Johann Zarco auf der Tech3-Yamaha und verlor den zweiten WM-Rang an Ducati-Ass Andrea Dovizioso.

Einziger Lichtblick für Viñales: Er kam vor seinem Movistar-Teamkollegen Valentino Rossi ins Ziel. «Ich habe eigentlich damit gerechnet, vorne mitzumischen und um den Sieg zu kämpfen. Doch wir hatten Pech – vor allem mit dem Hinterreifen. Er slidete stark. Ich glaube aber nicht, dass ein Problem mit dem Reifen bestand, sondern mit unserer Maschine. Zarcos Bike beschleunigte deutlich besser. Das ist sehr seltsam, dass die Tech3-Yamaha mehr aus den Reifen herausholen kann. Es bringt nichts, jetzt über die unterschiedlichen Chassis zu sprechen. Wir haben dieses Problem am Hinterrad – vor allem bei hohen Temperaturen und harten Reifenmischungen. Wir hatten auch Zeit, um uns zu verbessern. Aber es ist uns nicht gelungen. Wir haben es versucht, aber es war unmöglich. Glücklicherweise haben wir vor dem Silverstone-GP noch einen Test in Misano. Uns muss ein Fortschritt gelingen. Aber wenn wir nicht etwas Großes ändern, ist das unmöglich», klagt der 22-Jährige aus Figueres.

«Ich habe versucht, alles auf der Bremse gutzumachen. Das war die einzige Möglichkeit, um schnell zu sein. Das war sehr schwierig. Es bereitete mir sogar Probleme, Zarco zu folgen. Im Moment ist es schwierig, eine Erklärung dafür zu finden. Vielleicht weiß ich morgen mehr», zuckte Viñales mit den Schultern.

Gibt es eine Möglichkeit, das letztjährige Chassis zu testen, das Zarco einsetzt? «Ich weiß es nicht. Das Team weiß mehr über das Potenzial der Dinge aus 2016. Seit dem Saisonbeginn habe ich natürlich meinen Fahrstil umgestellt, denn zu Beginn bremste ich sehr hart und war aggressiv am Gas. Das funktionierte gut. Doch nun muss ich in jedem Bereich sehr, sehr sanft fahren, um auf gute Zeiten zu kommen. Mit dem harten Hinterreifen ist es unmöglich, die Maschine zum Arbeiten zu bringen. Vielleicht müssen wir es schaffen, dass die weichen Reifen immer über das Rennen halten.»

Fährt Zarco ganz anders als du? «In diesem Rennen waren wir uns sehr ähnlich. Ich konnte auf der Bremse nicht genug aufholen, weil sich das Bike nicht stoppen ließ. Also versuchte ich, hohen Kurvenspeed zu fahren und die Beschleunigung zu nutzen. Doch bei anderen Rennen zeigte sich, dass Johann sehr sanft mit der Maschine umgeht und einen sehr guten Job macht. Trotzdem lag er sieben Sekunden hinter der Spitze. Er ist also nicht der Mann, auf den wir achten müssen. Wir müssen uns Dovi und Marc anschauen. Ich denke aber nicht, dass Johann auf uns achten muss, wenn wir hinter ihm sind. Er machte seine Sache heute gut. Wir haben es nicht gut gemacht.»

«Vielleicht sollten wir aufhören, die Chassis zu ändern und noch mehr am Bike auszutauschen. Wir sollten uns eher auf eine Maschine konzentrieren und noch eine größere Veränderung am Set-up ausprobieren. In Misano will ich sehr viel arbeiten», versicherte Viñales. «Heute hat mich die Beschleunigung der Honda überrascht. Bei der Beschleunigung konnte ich nichts auf Pedrosa aufholen.»

 

 

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