MotoGP

Cal Crutchlow: «Muss mehr nachdenken, was ich sage»

Von - 16.12.2017 07:04

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow hat in seinen bisherigen sieben MotoGP-Jahren viel gelernt. «Ich habe Dinge gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen, auch wenn es die Wahrheit war», erklärt er etwa rückblickend.

Seit einigen Jahren hat Cal Crutchlow seinen Wahl-Wohnsitz auf der Isle of Man, wo sich der begeisterte Rennradfahrer auch sehr wohl fühlt. Und das, obwohl das Reisen dadurch zu jedem Grand Prix um eine Etappe länger wird und er auch zu privaten Anlässen wie im vergangenen Sommer zur Hochzeit eines guten Freundes für einen einzigen geselligen Abend ins Flugzeug steigen muss. Mittlerweile wohnen die Crutchlows in einem schmucken Reihenhaus im Ort Ramsey.

Seit «Mad Dog» seinen kugelsicheren HRC-Vertrag für die nächsten beiden Jahre in der Tasche hat, haben sich aber die Beziehung einiger MotoGP-Rennfahrerkollegen zum 32-Jährigen aus Coventry geändert. «Ich bin von den Top-Jungs akzeptiert, das habe ich mir erarbeitet. Ich bin nun mal der Typ aus dem Satelliten-Team, der mit den ganz grossen Jungs schon oben auf dem Podium stand und sie sogar besiegt hat», erzählt Crutchlow beim Besuch unseres britischen Kollegen Michael Guy auf der Insel.

«Aber mit Dani (Pedrosa, Anm.) ändert sich das Einvernehmen gerade ein wenig. Ich bin für ihn jetzt zu einer Bedrohung geworden. Er hat sein Verhalten mir gegenüber geändert. Aber das ist gut so, eigentlich nur normal und ich bekomme es auch mit. Wahrscheinlich wäre all das auch sehr schnell anders, wenn ich gegen all diese Jungs um den WM-Titel fahren würde.»

Der ehemalige Fussballer Crutchlow ist sich aber seines Wertes bei den Medien bewusst: «Ich hatte und habe stets eine grossartige PR, egal ob sie positiv oder negativ war. Es ist am Ende Publicity und das ist es, was die Sponsoren glücklich macht.»

Trotzdem ist der zweifache MotoGP-Laufsieger Crutchlow zu einer Einsicht gekommen: «Ich muss in der MotoGP etwas vorsichtiger sein mit dem, was ich sage, als in anderen Phasen meiner Karriere.» Die Hintergründe sind klar: «Ich muss mehr aufpassen, weil ich schon Strafen bekommen habe. Bei Ducati erhielt ich eine Strafe und es gab 2015 eine Verwarnung in meinem ersten Jahr bei LCR-Honda. Ich habe Dinge gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen, auch wenn es die Wahrheit war.»

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