Wie SPEEDWEEK.com bereits berichtete, schließt Superbike-Star Jonathan Rea einen Wechsel in die MotoGP-Klasse nicht mehr aus. Doch dafür müssen einige Bedingungen erfüllt sein.
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2017 wurde Jonathan Rea zum dritten Mal in Folge Superbike-Weltmeister. Kein Superbike-WM-Pilot vor ihm holte so viele Punkte (556) in einer Saison und stand so oft auf dem Podest (24 Mal). Diese außergewöhnlichen Leistungen bleiben auch bei den MotoGP-Teams nicht unbemerkt.
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2012 durfte Rea als Ersatz für Casey Stoner in Misano und Aragón bereits zwei MotoGP-Rennen auf der Werks-Honda bestreiten. Trotz geringer Vorbereitungszeit konnte er als Achter und Siebter jedoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Doch seitdem hat sich Rea als Rennfahrer weiterentwickelt und deutlich gesteigert. "Was 2019 und 2020 passiert, ist noch offen", sagt der Nordire. "Viele Plätze in der MotoGP-Klasse sind dann zu haben, was gleichermaßen auf die Superbike-WM zutrifft. Es hat den Anschein, jeder Motorradrennfahrer braucht Ende des nächsten Jahres einen neuen Vertrag. Wenn ich über 2018 hinausblicke, habe ich noch keinen wirklichen Plan für meine Zukunft."
Rea stellt klar: "Ich habe kein Interesse, in die MotoGP-Klasse zu wechseln und mich dort dann auf einer nicht konkurrenzfähigen Maschine abzumühen, um einfach dabei zu sein und mich als MotoGP-Fahrer bezeichnen zu können. Ich bin der Meinung, dass ich eine Chance auf einer Werksmaschine verdiene. Wenn ich das richtige Motorrad erhalte, kann ich einen wirklich guten Job machen und mein volles Potenzial zeigen. Die Zeit wird es zeigen. Wir werden sehen."
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"Natürlich haben die MotoGP-Leute immer ein Auge auf mich, mein Manager hält den Kontakt. Ich hatte in der Vergangenheit schon Möglichkeiten, aber nie bei einem Team mit einer guten Maschine und mit Werksunterstützung", erklärte Rea gegenüber "Cycle News". "Ich habe wirklich kein Interesse daran, wenn es nur darum geht, das Feld zu füllen. Ich will eine gute Maschine, denn ich verdiene sie."
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