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MotoGP

Die MotoGP-Saison 2017 von A bis Z

Von - 11.01.2018 15:40

SPEEDWEEK.com-Autor Michael Scott ließ sich für seine erste Kolumne des Jahres 2018 etwas ganz Besonderes einfallen. Er erstellte sein persönliches MotoGP-Alphabet.

A – Aardvark oder zu Deutsch Erdferkel. Ein kleines Tier, das sich durch das Erdreich wühlt. So sehen die Fahrer aus, wenn sie mit dem Helm zuerst in Kies oder Rasen aufschlagen.

B - …MW. Der schlauste Motorradhersteller im Paddock. Durch die Safety Cars voll in die MotoGP-WM integriert ohne Aufwand durch tatsächlichen Rennsport zu betreiben.

C – Crutches oder zu Deutsch Krücken. Die unerfreulichste Fortbewegungsmöglichkeit für Rennfahrer.

D – Desmodromia. Ein Land voller Despoten, in dem Pferdestärken das Einzige sind, was zählt.

E – Exhaust, also Auspuff. Die Dinge, die benutzt werden, damit Rennsport gut klingt.

F – Gibt es da überhaupt eine Frage?

G – Großvater. Jemand, der denkt, dass echter Grand Prix-Sport zusammen mit den Zweitaktern starb.

H – Handlebars oder zu Deutsch Lenker. Etwas, woran sich ein Fahrer festklammern kann, wenn ihn seine Honda per Highsider abwerfen will. (Andere Motorradmarken sind auch verfügbar, bilden aber keine Alliteration wie Handlebar, Highsider und Honda.)

I – Idioten. Solche gibt es diesen besonderen Sport natürlich nicht. I steht auch für Ignition, also Zündung, welche Teil des Elektronikpakets ist, das es ermöglicht, die kraftvollen MotoGP-Maschinen zu fahren statt mit ihnen nur große Löcher in das Kiesbett zu reißen.

J – Japan. Wo die Motorräder herkommen. Ausgenommen Ducati. Und KTM. Und Aprilia. Und bald die Moto2-Motoren von Triumph. Und früher mal Mahindra, Proton oder Ilmor. Also, doch nicht alle aus Japan.

K – Klischees, die vor allem von gewissen TV-Journalisten bedient werden.

L – Loitering, also trödeln. Eine wichtige Technik für Moto3-Piloten, die im Qualifying nach Windschatten suchen. Muss aber ausgeführt werden, ohne die Race Direction auf sich aufmerksam zu machen.

M – Márquez. Der risikofreudigste Champion seit… Naja, das ist schwer zu sagen, aber Kevin Schwantz kommt einem ins Gedächtnis. Aber dank der Viertakter, der modernen Reifen und der cleveren Elektronik kann Márquez Verletzungen besser vermeiden als sein illustrer Vorgänger.

N – Nackte Tatsachen und Unanständigkeiten. Im Allgemeinen in den Motorhomes praktiziert. Wenn auch nicht immer im eigenen Motorhome…

O – Over-revving oder überdrehen. Mittlerweile schwierig durch die ganze Elektronik, aber theoretisch möglich. Es sei denn, die Rutschkupplung rettet dich. Kein Wunder, dass die Rennmaschinen heutzutage so verlässlich sind.

P – Pit stops. Zu Deutsch Boxenstopps. Veränderte Wetterbedingungen geben den Fahrern die Möglichkeit, ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Der beste Tänzer? Márquez natürlich.

Q – Quotes, also Zitate. Immer fade, nie informativ, oft bedeutungslos. Wie: «Ich werde hundert Prozent geben.» Trotzdem eine der essenziellen Bestandteile des modernen Journalismus. Und fragwürdige Taktiken, «Questionable Tactics». Vor allem in der Moto2-Klasse auf den fast identischen Bikes ist das oft die einzige Möglichkeit, um zu überholen. Als Márquez und Zarco diese Technik in die Königsklasse brachten, war das mehr zur Freude der Fans als der Gegner.

R – Phillip Island. Naja, das R steht eher für Rennstrecke. Aber Phillip Island ist die beste Strecke der Welt. Alphabetisch immerhin näher am R als die Zweitplatzierten Brünn, Mugello und Termas de Rio Hondo.

S – Superbikes. Die nur eine klägliche Verbindung zum Rennsport aufweisen. Sehr irritierend, dass diese auf Serienbikes basierenden Maschinen bei manchen Tests so schnell wie die MotoGP-Prototypen sind.

T – Testfahrten. Was ihnen nur selten erlaubt ist. Nur wenige Tests 2018, noch weniger im Jahr darauf. Kaum eine Überraschung, dass sich so viele Fahrer beim Training mit ihren privaten Bikes zwischen den Rennwochenenden verletzen.

U – Underbones. Ein Spitzname für die Motorräder von Nachwuchsfahrern auf niedrigem Level. Werden in Südostasien noch verwendet. Mit wohl urkomischen Auswirkungen.

V – Valentino. Ihm gehört dieser Buchstabe, ein Großteil des Paddocks, immer mehr Teams, die Nummer 46 und die Aufmerksamkeit aller Fans. Gehört ihm auch der Motorsport? Naja, wir werden es herausfinden, wenn oder falls er jemals aufhört.

W – Wetter. Etwas, das sich oft zu unpassenden Zeiten ändert. Doch schlechte Bedingungen führen fast unausweichlich zu den interessantesten Rennen.

X – X-Rays. Röntgenaufnahmen sind oft die Vorgänger von CAT-Scans und Krücken (siehe Buchstabe C).

Y – für «Why»? Die Frage nach dem Warum. Worin besteht der Sinn, an einem Punkt zu starten, dann alles zu riskieren und enorme Ausgaben zu verursachen, um dann vor allen anderen wieder beim Ausgangspunkt anzukommen? Warum nicht einfach gleich dort bleiben?

Z – Zarco. Was sonst?

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Die MotoGP-Saison 2017 sorgte für reichlich Gesprächsstoff © Gold & Goose Die MotoGP-Saison 2017 sorgte für reichlich Gesprächsstoff
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