MotoGP

Mika Kallio (KTM): «Unser Rückstand ist zu groß»

Von - 18.02.2018 15:19

KTM-Testfahrer Mika Kallio ersetzte beim MotoGP-Test in Thailand den verletzten Stammfahrer Pol Espargaró. Nach drei Tagen mahnte er: «Wir müssen den Rückstand unter eine Sekunde drücken.»

Mit 1,388 sec Rückstand auf die Spitze schloss KTM-Testfahrer Mika Kallio den Thailand-Test auf dem 19. Rang ab. Der Finne lag mit der Red Bull-KTM 0,248 sec hinter Stammfahrer Bradley Smith.

«Es ist schade, dass sich Pol nach seinem Sturz in Malaysia verletzt hat. Für mich ist es aber immer gut, wenn ich das Bike testen kann. So konnte ich auch Informationen über diese neue Strecke sammeln. Doch ich muss sagen, dass es drei schwierige Tage waren, diese Strecke ist nicht einfach», räumte Kallio ein. «Es war sehr heiß, die Rennstrecke ist eine körperliche Herausforderung. Zudem erlebten wir einige Probleme mit der Front unserer Maschine. Wir haben daran gearbeitet, die Bremsstabilität zu verbessern. Dafür testeten wir einige unterschiedliche Dinge und auch die verschiedenen Reifenmischungen. Ich fuhr viele Runden. Am Samstag waren es 99, denke ich. Heute 84. Am ersten Tag waren es wegen meines Sturzes weniger. Doch man sieht an meinen Händen deutlich, dass wir viel Arbeit erledigt haben.»

Kallio zeigte sich nach dem Thailand-Test besorgt. «Vor allem an den ersten zwei Tagen war ich mit meinem Gefühl auf dem Bike nicht zufrieden. Am Sonntag haben wir einige Teile wie die Schwinge gewechselt. Auch das Set-up für die Front wurde verändert. Das verbesserte mein Gefühl, aber trotzdem fehlt uns noch etwas. Hoffentlich finden wir noch etwas, denn wir sind uns derzeit nicht ganz sicher, in welche Richtung wir gehen sollen. Wir müssen die Daten genau analysieren. Nun stehen wir an einer Kreuzung und müssen uns für einen Weg entscheiden. Unser Rückstand ist mit 1,3 sec zu groß. Hoffentlich können wir die Lücke verringern, denn wir müssen den Rückstand unter eine Sekunde drücken», betont Kallio.

Endstand MotoGP-Test Buriram, Sonntag, 17 Uhr

1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, +0,283 sec
4. Marc Márquez, Honda, + 0,362 sec
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397 sec
6. Jack Miller, Ducati, +0,409 sec
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411 sec
8. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675 sec
9. Tito Rabat, Ducati, +0,695 sec
10. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730 sec
11. Danilo Petrucci, Ducati, +0,792 sec
12. Maverick Viñales, Yamaha, +0,809 sec
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867 sec
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920 sec
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937 sec
16. Bradley Smith, KTM, +1,140 sec
17. Mika Kallio, KTM, +1,388 sec
18. Scott Redding, Aprilia, +1,530 sec
19. Tom Lüthi, Honda, +1,573 sec
20. Álvaro Bautista, Ducati, +1,705 sec
21. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756 sec
22. Jorge Lorenzo, Ducati, +1,846 sec
23. Xavier Siméon, Ducati, +2,238 sec
24. Karel Abraham, Ducati, +2,243 sec

MotoGP-Test Buriram, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage:

1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781 min
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Marc Márquez, Honda, + 0,188
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,283
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397
6. Jack Miller, Ducati, +0,404
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411
8. Maverick Viñales, Yamaha, +0,493
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,586
10. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675
11. Tito Rabat, Ducati, +0,695
12. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937
16. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,948
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,102
18. Bradley Smith, KTM, +1,140
19. Mika Kallio, KTM, +1,388
20. Scott Redding, Aprilia, +1,530
21. Tom Lüthi, Honda, +1,573
22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756
23. Karel Abraham, Ducati, +1,880
24. Xavier Siméon, Ducati, +2,238

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Testfahrer Mika Kallio auf der Red Bull-KTM © Gold & Goose Testfahrer Mika Kallio auf der Red Bull-KTM
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

MotoGP

MotoGP 2019 - Die Red Bull KTM Factory Racing Team Präsentation Re-Live

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

Mercedes: Wann werden Dauer-Sieger unsympathisch?

​​Die Fans mögen keine Dauer-Sieger. Das beste Beispiel: Als Michael Schumacher (Ferrari) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) alles in Grund und Boden fuhren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen.

» weiterlesen

 

tv programm

car port

Do. 21.02., 10:15, Hamburg 1


Deutschland, deine Geschichte - Das Beste aus der Deutschen Wochenschau

Do. 21.02., 11:20, Spiegel Geschichte


High Octane

Do. 21.02., 11:55, Motorvision TV


Bundesliga Aktuell

Do. 21.02., 12:30, SPORT1+


Car Legends

Do. 21.02., 12:35, Spiegel Geschichte


Classic

Do. 21.02., 13:20, Motorvision TV


Formula E Street Racers

Do. 21.02., 14:15, ORF Sport+


High Octane

Do. 21.02., 16:00, Motorvision TV


Tuning - Tiefer geht's nicht!

Do. 21.02., 17:50, Motorvision TV


Bundesliga Aktuell

Do. 21.02., 17:55, SPORT1+


Zum TV Programm
13