MotoGP

Iannone und Rins: Die Zuversicht bei Suzuki wächst

Von - 14.03.2018 17:10

Andrea Iannone und Alex Rins landeten beim Katar-Test vor zwei Wochen auf den Rängen 6 und 8. Deshalb traut sich das Suzuki-Duo ein Topergebnis zu.

Das Flutlicht in Doha/Katar erstrahlt für das erste Rennen der Saison 2018 – der Kampf geht am Losail Circuit in Katar beim ersten Rennen der Weltmeisterschaft von 2018 los. Die Suzuki-Ecstar-Fahrer Andrea Iannone und Alex Rins sind voller Enthusiasmus in Doha angekommen, nachdem sie eine produktive Wintersaison hinter sich gebracht haben. Besonders mit dem Technikpaket haben sie große Fortschritte gemacht. Die Techniker bei Suzuki Ecstar haben sich Mühe gegeben, eine verbesserte GSX-RR zu liefern: Besser in punkto Motor, Chassis und Elektronik.

Der Losail International Circuit ist eine Perle in der Wüste, die von Tausenden von Flutlichtern beleuchtet wird. Wie in den vergangenen zehn Jahren wird auch dieses Jahr das MotoGP-Rennen am Abend stattfinden. Jedoch startet dieses Jahr alles zwei Stunden früher, wobei die roten Lichter um 17.00 Uhr Ortszeit ausgehen.

Die Vorschriften besagen auch, dass das Rennen bei jeglicher Witterung vollzogen wird. Sogar bei Regen. Um auf diese Möglichkeit vorbereitet zu sein, wurde die Rennstrecke beim Test vor zwei Wochen künstlich überflutet, wonach alle MotoGP-Fahrer ein paar Testrunden gefahren sind. Diese neuen Regeln wurden aufgestellt, um eine Situation wie 2017 zu vermeiden, als die FP4- und Qualifying-Sessions gestrichen wurden, weil es so stark regnete.

Das letztjährige Debüt auf der Suzuki GSX-RR verlief für Andrea Iannone in Doha durchaus positiv. Er war in den Trainings sehr stark und die ganze Zeit über sehr schnell. Nach dem dritten freien Training lag er auf Platz 2, was ihm den zweiten Platz am Grid sicherte, nachdem das Qualifying abgesagt worden war. Aber im Rennen ist er dann gestürzt.

Katar 2017 war das erste Rennen in der Königsklasse für den Spanier Alex Rins, der zu diesem Zeitpunkt der jüngste Fahrer im Feld war. Diesen Rekord hält er auch dieses Jahr. Sein Können hat sich seit dem letzten Jahr extrem verbessert und er hat in der Vorsaison 2018 einen starken Fahrstil und gute Rundenzeiten gezeigt.

Davide Brivio, Teammanager:

«Endlich ist das erste Rennen da, nachdem wir den Winter über viel getestet haben. Seit dem Valencia-Test letzten Jahres haben wir viele weitere Tests gemacht und hart gearbeitet, wobei wir uns auf verschiedene Bereiche konzentriert haben. Wir sind jetzt alle gespannt, wie sich unsere Arbeit in realen Rennen zeigt. Tests sind immer schwer zu interpretieren und ich bin mir sicher, dass auch die Konkurrenz große Fortschritte gemacht hat. Alex und Andrea waren beide gut hier am Losail Circuit. Alex hat sich über den Winter super weiterentwickelt und war sehr beständig. Auch bei Andrea hat es sich gezeigt, dass er dieses Jahr mehr Erfahrung mit der GSX-RR hat und sich des Potentials des Projekts bewusst ist. Nach dem ersten Rennen werden wir sehen, wo wir generell stehen und was wir als nächstes tun müssen. Wir beginnen eine lange Weltmeisterschaft mit 19 Rennen und ich hoffe, dass wir es genießen können.»

Andrea Iannone:

«Ich bin froh, dass die Saison endlich losgeht. Die Tests waren sehr lang und ich kann es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren. Für mich war der Winter sehr positiv. Ich konnte intensiv an meiner physischen Verfassung arbeiten, aber auch das Motorrad wurde in die richtige Richtung entwickelt. Beim letzten Test hier in Katar war das Gefühl gut. Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern müssen, aber darum werden wir uns in den frühen Sessions am kommenden Wochenende kümmern. Aber die Basis ist gut und das ist das Wichtigste.»

Alex Rins:

«Wir hatten endlich eine normale Vorsaison. Ich konnte an meiner körperlichen Verfassung arbeiten und bei den Tests hatte ich ein sehr gutes Gefühl. In Japan haben sie einen super Job gemacht und das Motorrad funktioniert richtig gut. Wir sind alle in guter Form, arbeiten von Tag zu Tag und versuchen, ein gutes Basis-Set-Up für die Saison zu finden. Ich bin sehr zuversichtlich und bereit für das erste Rennen in Katar.»

MotoGP-Test Katar (1. bis 3.3.), kombinierte Zeitenliste:

1. Johann Zarco, Yamaha, 1:54,029 min
2. Valentino Rossi, Yamaha, +0,247 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,302
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,428
5. Maverick Viñales, Yamaha, +0,442
6. Andrea Iannone, Suzuki, +0,557
7. Marc Márquez, Honda, +0,562
8. Alex Rins, Suzuki, +0,621
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,630
10. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,663
11. Jack Miller, Ducati, +0,720
12. Dani Pedrosa, Honda, +0,745
13. Franco Morbidelli, Honda, +1,103
14. Bradley Smith, KTM, +1,150
15. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,203
16. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,244
17. Karel Abraham, Ducati, +1,271
18. Álvaro Bautista, Ducati, +1,318
19. Tito Rabat, Ducati, +1,436
20. Pol Espargaró, KTM, +1,460
21. Takaaki Nakagami, Honda, +1,510
22. Scott Redding, Aprilia, +1,566
23. Xavier Siméon, Ducati, +1,914
24. Tom Lüthi, Honda, +2,093
25. Mika Kallio, KTM, +3,189

MotoGP-Test Buriram, kombinierte Zeiten aller drei Tage:

1. Dani Pedrosa, Honda, 1:29,781 min
2. Johann Zarco, Yamaha, + 0,086 sec
3. Marc Márquez, Honda, + 0,188
4. Cal Crutchlow, Honda, +0,283
5. Alex Rins, Suzuki, +0,397
6. Jack Miller, Ducati, +0,404
7. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,411
8. Maverick Viñales, Yamaha, +0,493
9. Danilo Petrucci, Ducati, +0,586
10. Takaaki Nakagami, Honda, +0,675
11. Tito Rabat, Ducati, +0,695
12. Valentino Rossi, Yamaha, +0,730
13. Franco Morbidelli, Honda, +0,867
14. Aleix Espargaró, Aprilia, +0,920
15. Andrea Iannone, Suzuki, +0,937
16. Jorge Lorenzo, Ducati, +0,948
17. Álvaro Bautista, Ducati, +1,102
18. Bradley Smith, KTM, +1,140
19. Mika Kallio, KTM, +1,388
20. Scott Redding, Aprilia, +1,530
21. Tom Lüthi, Honda, +1,573
22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,756
23. Karel Abraham, Ducati, +1,880
24. Xavier Siméon, Ducati, +2,238

Sepang-Test, kombinierte Zeitenliste aller drei Tage:

1. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:58,830 min
2. Dani Pedrosa, Honda, + 0,179 sec
3. Cal Crutchlow, Honda, + 0,222
4. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,339
5. Jack Miller, Ducati, + 0,516
6. Alex Rins, Suzuki, + 0,518
7. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,525
8. Marc Márquez, Honda, + 0,552
9. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,560
10. Johann Zarco, Yamaha, + 0,681
11. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,698
12. Tito Rabat, Ducati, + 0,717
13. Andrea Iannone, Suzuki, + 0,785
14. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,095
15. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,241
16. Álvaro Bautista, Ducati, + 1,375
17. Pol Espargaró, KTM, + 1,432
18. Mika Kallio, KTM, + 1,634
19. Bradley Smith, KTM, + 1,690
20. Franco Morbidelli, Honda, + 1,696
21. Karel Abraham, Ducati, + 1,744
22. Xavier Siméon, Ducati, + 1,954
23. Scott Redding, Aprilia, + 1,982
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,290
25. Tom Lüthi, Honda, + 2,296  
26. Yonny Hernandez, Yamaha, + 2,393
27. Michele Pirro, Ducati, +5,937

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Andrea Iannone auf der Suzuki © Dorna Andrea Iannone auf der Suzuki Beim Test auf Platz 8: Alex Rins © Suzuki Beim Test auf Platz 8: Alex Rins
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