MotoGP

Francesco Bagnaia: Warum er Ducati Yamaha vorzog

Von - 13.05.2018 17:06

Moto2-WM-Leader Francesco Bagnaia hat bereits einen MotoGP-Deal für 2019 in der Tasche. Der Italiener wurde von Ducati verpflichtet und wird im Pramac-Team antreten. Yamaha erteilte er eine Absage.

Francesco «Pecco» Bagnaia wird 2019 in die MotoGP-Klasse aufsteigen. Den entsprechenden Vertrag hat der Italiener direkt mit Ducati abgeschlossen, an den Start gehen wird der Rookie aber für das Team Alma Pramac Racing, für das 2018 Danilo Petrucci und Jack Miller antreten.

Der schnelle Schützling von Valentino Rossi hatte jedoch nicht nur ein Angebot von Ducati vorliegen. «Ich sprach mit Pramac im November 2017. Ducati war mein Ziel. Es ist ein Bike, das ich sehr mag. Wenn ich hörte, dass mich auch Yamaha verpflichten will, wurde es wirklich schwierig. Diese beiden Hersteller stehen für zwei Wege, die sehr verschieden, aber beide sehr gut sind. Es war aber schwierig, zu Yamaha ja zu sagen, denn sie haben noch kein Satelliten-Team. Darum zog ich es vor, bei Ducati zu unterschreiben. Mein Eindruck vom Team ist sehr gut. Ich habe einen Zwei-Jahres-Vertrag mit einer Option auf ein drittes. Das ist für mich eine sehr gute Ausgangslage, um mit einem MotoGP-Team zu arbeiten. Ich muss viel lernen, die Arbeitsweise ist ganz anders. Sicherlich werde ich mehr als ein Jahr brauchen, um alles zu verstehen», sagt Bagnaia.

Hilft dir Valentino, wenn du solche folgenschweren Entscheidungen treffen musst? «Wir haben viel miteinander gesprochen. Nicht direkt vor der Vertragsunterzeichnung, aber im November 2017. Er sagte mir, dass es meine Entscheidung ist, dass Ducati sich stark verbessert und das eine gute Wahl sein könnte. Natürlich ist die Yamaha für einen Rookie schneller zu verstehen. Vielleicht ist die Arbeit mit ihr einfacher. Aber er sagte, dass ich diese Wahl treffen muss, viel darüber nachdenken soll und erst unterschreiben soll, wenn ich dafür bereit bin», berichtete Bagnaia gegenüber «crash.net».

Bagnaia saß Ende 2016 bereits auf einer MotoGP-Ducati. Denn der damals 21-jährige Mahindra-Werksfahrer aus dem Pull & Bear Aspar-Mahindra-Team schloss mit seinem Sportdirektor Gino Borsoi eine Wette ab: Falls er nach Assen noch einen zweiten Moto3-WM-Lauf in der Saison 2016 gewinnt, wird er vom Pull & Bar Aspar-Team zu einem Test auf der Ducati Desmosedici eingeladen. Und so kam es auch.

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