MotoGP

Sachsenring Classic: Freddie Spencer wieder Stargast

Von - 10.06.2018 13:30

Viele ehemalige Grand-Prix-Piloten sorgen vom 22. bis 24. Juni 2018 für den Höhepunkt des ADAC Sachsenring Classic-Events, unter ihnen ist auch in diesem Jahr der dreifache Weltmeister Freddie Spencer aus den USA.

Am Wochenende vom 22. bis 24. Juni 2018 feiert die ADAC Sachsenring Classic ihr fünfjähriges Bestehen. Kamen im ersten Jahr bei strömenden Regen bereits 15.000 Zuschauer, waren es im Juni 2017 sensationelle 47.000 Besucher.

Der Mix aus historischen Rennmaschinen und Automobilen, moderaten Eintrittspreisen, offenes Fahrerlager, Rahmenprogramm und das Wiedersehen mit zahlreichen ehemaligen deutschen Meistern, Europa- und Weltmeistern sind der Garant für den Erfolg des Events. Mehr als 650 Teilnehmer werden in diesem Jahr erwartet, wobei als Highlights die Rennen der Seitenwagen-Weltmeisterschaft und die Präsentationsläufe der Classic Kings gelten.

In diesem Jahr als Stargast erneut mit dabei ist Freddie Spencer, der in den Jahren 1983 und 1985 drei Weltmeistertitel (2x 500 ccm, 1x 250 ccm) einheimste. Der Amerikaner, der meist nur «Fast Freddie» genannt wurde, stammt aus Shreveport aus dem US-Bundesstaat Louisiana.

Er galt in jener Zeit als Wunderknabe auf zwei Rädern. American Honda war auf das Talent aufmerksam geworden, sicherte sich seine Dienste schon in jungen Jahren und gab ihm einen Vertrag dpür diue US Superbike Championship. Bereits mit 18 Jahren gewann er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten die nationale Meisterschaft der AMA-Superbike-Klasse gegen die starke Konkurrenz von Suzuki und Kawasaki. Aber Honda hatte Größeres mit ihm vor.

Sein Debüt in der Motorrad-WM gab er 1980 mit 19 Jahren beim Grand-Prix von Belgien in Zolder mit einer Vierzylinder-Yamaha TZ 500. Im Jahr 1982 bestritt er mit einer 500-ccm-Dreizylinder-Zweitakt-Honda erstmals die komoplette WM. Er wurde hinter Uncini (Suzuki) und Crosby (Yamaha) WM-Dritter.

In der Saison 1983 war es dann soweit: Im Duell mit seinem Landsmann Kenny Roberts (Yamaha), schnappte sich Spencer im letzten Rennen der Saison die Weltmeister-Krone in der Halbliterklasse. Damit ging er damals als jüngster Weltmeister in die Motorrad-Geschichte ein.

1985 gelang dem mittlerweile 24-Jährigen der nächste Coup: Zweifacher Weltmeister in den Klassen 250 ccm und 500 ccm. Er brachte damit das Kunststück fertig, als einziger Fahrer in diesen beiden Klassen im gleichen Jahr beide WM-Titel einzufahren. Übrigens wurde in der 250er-Klasse der Deutsche Toni Mang Vize-Weltmeister hinter Spencer auf einer Marlboro-Honda

Heute lebt «Fast Freddie» in Südfrankreich und tritt öfter bei Klassik-Rennveranstaltungen auf. Seine Fangemeinde ist nach wie vor groß, umringt muss er oft stundenlang Autogramme geben. Wer sich eine der begehrten Unterschriften holen will, sollte zur ADAC Sachsenring Classic 2018 kommen.

Die Tickets für die fünfte Ausgabe des ADAC Sachsenring Classic-Events können im Vorverkauf ab 20 Euro am Sachsenring, in den ADAC Sachsen Geschäftsstellen oder online unter www.sachsenring-classic.de erworben werden.

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Der Star ohne Allüren nimmt sich immer viel Zeit für seine Fans © Gemeinhardt Der Star ohne Allüren nimmt sich immer viel Zeit für seine Fans Wer sich solch ein Spencer-Autogramm sichern will, sollte zum Sachsenring kommen © Archiv Gemeinhardt Wer sich solch ein Spencer-Autogramm sichern will, sollte zum Sachsenring kommen Grand Prix Jarama 1983: Kenny Roberts, Freddie Spencer und Takazumi Katayama (v.l.) © Gold & Goose Grand Prix Jarama 1983: Kenny Roberts, Freddie Spencer und Takazumi Katayama (v.l.)
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