MotoGP

Aleix Espargaró: «Iannone interessanter Teamkollege»

Von - 13.06.2018 08:49

2019 erhält Aleix Espargaró mit Andrea Iannone einen starken Fahrer, der bereits einen MotoGP-Sieg feiern durfte, als neuen Teamkollegen im Aprilia-Werksteam. Espargaró freut sich aber auf diese Herausforderung.

Für nahezu jeden Rennfahrer ist der Teamkollege der erste Gegner, den es zu schlagen gilt. 2018 ist das für Aleix Espargaró trotz zahlreicher technischer Probleme mit der Aprilia bisher kein Problem. Scott Redding hat in den bisherigen sechs Rennen nur fünf Punkte gesammelt. Im nächsten Jahr wird der Brite Redding aber durch Andrea Iannone ersetzt.

«Wenn zwei starke Fahrer im Team sind, ist es natürlich einfacher, die Maschine zu entwickeln», erklärte Espargaró, der sich in der letzten Woche über die Geburt seiner Zwillinge Max und Mia freuen durfte. «Scott findet die Pace aber nicht. Er hat große Probleme mit der Aprilia. Iannone ist im Moment hingegen sehr stark. Er ist in guter Form. Darum wird er ein sehr interessanter Teamkollege.»

Warum verlängerte Espargaró seinen Vertrag mit Aprilia trotz der vielen technischen Schwierigkeiten? «Ich glaube wirklich an das Aprilia-Projekt und will die RS-GP auf das Podest bringen», betonte Espargaró gegenüber «motogp.com». «Für mich macht es daher Sinn, zwei weitere Jahre mit denselben Leuten zu arbeiten, um meine Ziele zu erreichen. Seit ich 15 Jahre alt bin, reise ich mit diesem Paddock um die Welt und fahre Rennen, aber ich habe nie länger als zwei Jahre mit derselben Gruppe gearbeitet. Derzeit erleben wir wohl das bisher höchste Level in der Königsklasse. Der Unterschied zwischen dem Rennsieger und dem Fahrer auf Platz 10 ist sehr gering. Darum machen Konstanz und die kleinen Details den Unterschied.»

«Nach der letzten Saison war es unser Ziel, den Motor der Aprilia zu verbessern. Auch am Chassis kann man immer Verbesserungen erzielen, aber das Chassis ist eine unserer Stärken. Im letzten Jahr haben wir vor allem beim Topspeed und der Beschleunigung verloren. Mit dem neuen Motor fühlte ich mich schon in Katar viel besser. Das Problem war, dass die zusätzliche Power für mehr Benzinverbrauch sorgte. Das bereitete uns Schwierigkeiten. Der Motor kam spät, darum hatten wir nur wenig Zeit und sahen die Auswirkungen in den ersten Rennen. Im Hinblick auf die Beschleunigung haben wir einen Fortschritt erzielt, aber es gibt noch Luft nach oben. Unsere Gegner sind sehr stark. Unsere Probleme in den ersten Rennen waren unterschiedlicher Natur. In Katar war es der Benzinverbrauch, in Argentinien nur ein kleines Kabel, das kaputt war und das Bike stoppte, in Jerez war es ein Elektronikproblem, das zuvor noch nie aufgetreten ist. Wir hatten Pech. Ich hoffe, dass das in den nächsten zwei Jahren nicht mehr vorkommt.»

«In Le Mans sind uns ein paar interessante Dinge aufgefallen. Bei der Yamaha ist nichts viel besser als bei uns, die Suzuki ist ganz anders. Das Anfahren der Kurven und das Turning sind bei Suzuki völlig anders. Ihr Speed beim Turning ist unglaublich. Viel besser als unserer. Aber wir haben in schnellen Kurven besseren Grip. Die Aprilia ist nun konkurrenzfähiger, aber wir haben noch eine weiten Weg vor uns. Ich fühle mich zu Top-6-Resultaten in der Lage, aber das muss ich bei den Rennen beweisen. Wir brauchen Resultate, denn in der Gesamtwertung sieht es derzeit schlecht für uns aus.» Als WM-18. hat Espargaró 2018 erst in zwei Rennen gepunktet und 13 Punkte gesammelt.

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