MotoGP

Johann Zarco: «War auf Kampf gegen Rossi vorbereitet»

Von - 21.10.2018 09:45

Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco verpasste von Startreihe 1 den Sprung auf das Podium beim japanischen Grand Prix in Motegi am Ende deutlich.

Johann Zarco verpatzte die Startrunde beim Motegi-GP völlig und fand sich nach Startplatz 2 nur an der siebten Position wieder. Am Ende kam der Franzose, der für 2019 und 2020 bei Red Bull-KTM andocken wird, wegen des Sturzes von Ducati-Hoffnungsträger Andrea Dovizioso als Sechster an. In der WM-Tabelle belegt Zarco Rang 6, momentan fehlen ihm 15 Punkte auf Cal Crutchlow im Kampf um den Titel des besten Privatfahrers.

«Ich möchte festhalten, dass es ein gutes Rennen war», erklärte der Südfranzose nach dem Rennen. «Ich habe alles gegeben, was meine eigene Power und das Potenzial des Motorrades betrifft, aber in der ersten Kurve habe ich viele Positionen verloren. Ich konnte einfach nicht dort fahren, wo ich wollte. Die ersten zehn Runden waren dann die wohl schwierigsten des Jahres.»

Zarco erholte sich später: «In der zweiten Rennhälfte konnte ich eine starke Pace fahren; ich fühlte mich wohl auf dem Motorrad. Es war zwar nicht genug, um die erste Gruppe, aber gut genug, um schnell zu sein. Ich habe die Stürze von Iannone und Dovizioso gesehen und auch dass Rossi hart gekämpft hat, um schnell zu sein. Deswegen habe ich Druck gemacht und mich auf ein Überholmanöver gegen ihn vorbereitet. Ich wollte gegen ihn in der letzten Runde kämpfen.»

Doch dann durchkreuzte ein anderer Gegner die Pläne des Franzosen: «Leider ist auch Bautista von hinten sehr schnell heran gekommen. Als er mich dann überholt hat, habe ich komplett den Anschluss zu Valentino verloren und somit auch den möglichen vierten Platz. Dennoch muss ich glücklich sein. Das Wochenende ist nicht schlecht gelaufen. Ich habe mich ganz gut auf dem Motorrad gefühlt, obwohl ich spürte, dass irgendetwas fehlt.»

Zur WM-Situation: «Es tut sich noch einiges. Cal hat ein starkes Rennen gezeigt; seine 20 Punkte sind sehr wichtig für unseren Kampf um die Rolle des besten Privatiers.»

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