MotoGP

Pol Espargaró: «Wollte nicht lächerlich wirken»

Von - 19.11.2018 17:22

Can Öncü wurde zum jüngsten GP-Gewinner, Miguel Oliveira sicherte sich den Moto2-Sieg und den Team-Titel für Red Bull KTM Ajo: MotoGP-Fahrer Pol Espargaró war bei der KTM-Gala in Zugzwang.

«Ich war vor dem TV und habe ein bisschen besorgt auf mein Rennen gewartet, diesen Jungen [Can Öncü] zu sehen, war großartig. Bei diesen schwierigen Bedingungen auf dem Bike zu bleiben... Dann Miguel [Oliveira], er hat vor all den Fans dieses verrückte Rennen gewonnen. Ich habe mir gesagt, du wirst lächerlich aussehen, wenn du nichts gutes machst», berichtete Pol Espargaró nach seinem ersten Podium in der MotoGP-Klasse und lachte erleichtert.

«Ich hörte sagen, 'Pol hat eine Chance auf das Podium, er kann den Kreis schließen'. Ich dachte mir: 'Nein, Mann, das wird nicht passieren.' Am Ende haben wir es geschafft. Ich bin so glücklich für KTM, sie verdienen es, sie haben soviel Arbeit und Geld investiert. Das Jahr so zu beenden, in diesen Positionen... Wir werden versuchen, so schnell zu sein wie die Motocrosser, die in allen Kategorien alles gewinnen. Wir sind noch etwas hinterher, aber ich bin so glücklich, dass wir zeigen konnten, dass wir auch Power haben», fügte der Spanier hinzu. Sein Landsmann und Markenkollege Jorge Prado kürte sich 2018 zum MX2-Weltmeister, der niederländische KTM-Werksfahrer Jeffrey Herlings dominierte die MXGP-Klasse, die höchste Kategorie in der Motocross-WM.

Beim letzten MotoGP-Wochenende der Saison in Valencia beeindruckte ein erst 15-Jähriger die Motorsport-Welt: Can Öncü konnte in der Moto3-Klasse auf der Red Bull-KTM gleich beis einem GP-Debüt sein erstes WM-Rennen überhaupt gewinnen.

«Das ist unglaublich. Er ist der Jüngste, er hat ein schwieriges Rennen allein gemanagt. Wir haben viel Erfahrung, wir denken viele Dinge, das ist schlecht. Ich weiß nicht, was er gedacht hat während des Rennens, aber er war von Anfang bis zum Ende schnell», staunte auch MotoGP-Sieger Andrea Dovizioso.

Álex Rins sah es ähnlich: «Ein unglaubliches Rennen bei crazy Bedingungen. Ich weiß gar nicht, ob er bei solchen Bedingungen schon Rennen gefahren ist. Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen, Höchstnote 10.»

«Ich bin so glücklich, dass er in unserer Struktur mit Red Bull und KTM ist. Wenn dieses Kind größer wird und sein Talent zeigen wird, wird er vielleicht im MotoGP-Team von KTM fahren. Ich bin stolz darauf, war er geleistet hat und glücklich für die ganze Familie», strahlte Espargaró nach einem denkwürdigen Wochenende.

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