MotoGP

Dani Pedrosas Karriere: Triumphe und Verletzungen

Von - 01.12.2018 10:45

Dani Pedrosa eroberte in den 18 Jahren seiner erfolgreichen Karriere drei WM-Titel, doch der kleine Spanier musste in dieser Zeit auch unzählige verletzungsbedingte Rückschläge verkraften.

Nach 18 Jahren in der Motorrad-Weltmeisterschaft bestritt Dani Pedrosa am 18. November 2018 auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia sein letztes MotoGP-Rennen. In Zukunft übernimmt er neben Mika Kallio den Job als Red Bull-KTM-Testfahrer. Der inzwischen 33-jährige Spanier gewann drei WM-Titel: Einen in der 125-ccm-Klasse (2003) und zwei in der Viertelliterklasse (2004 und 2005).

2001 bestritt Pedrosa als 16-Jähriger seinen ersten WM-Lauf in der 125-ccm-Klasse beim Grand Prix von Japan in Suzuka. Bereits in seiner zweiten WM-Saison konnte er das Rennen in Assen für sich entscheiden. Der Repsol-Honda-Werkspilot hat seit seinem MotoGP-WM-Einstieg 2006 die WM-Ränge 5, 2, 3, 3, 2, 4, 2, 3, 4 , 4, 6, 4 und 11 eingefahren und 31 MotoGP-Rennen gewonnen.

Neben seinen Triumphen lernte Pedrosa allerdings auch die Schattenseiten des Motorrad-Rennsports kennen. Während seiner erfolgreichen Karriere musste er unzählige verletzungsbedingte Rückschläge einstecken.

In der Saison 2003 sicherte sich Pedrosa bereits beim drittletzten Rennen den 125-ccm-WM-Titel, doch in jenem Jahr hatte der Rennfahrer aus Sabadell auch seinen schwersten Unfall. Beim Großen Preis von Australien in Phillip Island schlug er in einen notdürftig abgedeckten Erdwall ein und zertrümmerte sich das rechte und linke Wadenbein sowie das linke Sprunggelenk. 2005 brach sich der Spanier bei einem Sturz in Motegi den rechten Oberarm, ein Jahr später zog er sich in Sepang eine tiefe Fleischwunde an seinem rechten Knie zu und brach sich den linken Fuss.

Besonders lange außer Gefecht war Pedrosa in der Saison 2008, als er sich bei seinem schweren Sturz auf dem Sachsenring an der rechten Hüfte, dem rechten Knöchel und an beiden Händen verletzte. Auf der rechten Seite war es ein Gelenk am Mittelfinger und auf der linken Seite das Handgelenk, das beim Sturz in Deutschland in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dazu kamen in jenem Jahr eine Verletzung am linken Knie (Phillip Island) und eine Wirbelverletzung, die ihm nach dem Sepang-Test zu schaffen machte.

Das Schlüsselbein brach sich Pedrosa insgesamt viermal: In Motegi gleich zwei Mal (2010 auf der linken Seite und 2016 auf der rechten Seite) sowie 2011 in Le Mans (links) und 2013 auf dem Sachsenring (rechts).

2015 spielte Pedrosa bereits mit dem Gedanken an ein Karriere-Ende, da er beim Saisonauftakt in Katar zum wiederholten Mal starkes «arm pump» verspürte. Anschließend wurde der Honda-Routinier zum dritten Mal am rechten Unterarm operiert. Dieser Eingriff war letztlich erfolgreich. Die letzte Verletzung musste Pedrosa 2018 in Argentinien wegstecken, als er sich das rechte Handgelenk brach.

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