MotoGP

Dani Pedrosa: Zu klein für Repsol-Honda-Testrolle

Von - 21.01.2019 15:42

Für Dani Pedrosa endete 2018 nicht nur eine 18-jährige GP-Karriere, sondern auch eine ebenso lange WM-Zusammenarbeit mit Honda. Dass der kleine Spanier nun für KTM testet, hat einen einfachen Grund.

Dani Pedrosa hat seine GP-Karriere ausschliesslich auf Bikes von Honda bestritten. Der kleine Spanier fuhr mit den Japanern erst 8 Siege in der 125-ccm-Klasse ein, bevor er in der Viertelliterklasse mit 15 ersten Plätzen nachlegte und schliesslich in die Königsklasse aufstieg, in der er in 13 Jahren insgesamt 31 Mal triumphierte.

Gemeinsam mit den Japanern feierte der 33-Jährige aus Sabadell drei WM-Titel – 2003 siegte er in der 125-ccm-Klasse und die darauffolgenden beiden Jahre setzte er sich gegen die Konkurrenz in der Mittelgewichtsklasse durch. Doch trotz aller gemeinsamen Erfolge und der langjährigen Zusammenarbeit hat er das Repsol-Honda-Team verlassen und einen Testfahrer-Vertrag mit KTM unterschrieben, der über zwei Jahre läuft.

In einem Interview der spanischen Zeitung «Marca» offenbart der 1,58 m kleine Pedrosa den Grund für das Verlassen der Honda-Familie: «KTM hat mir ein gutes Projekt vorgestellt und mir viel Vertrauen geschenkt. HRC-Präsident Yoshishige Nomura sagte mir, er glaube angesichts meiner Statur nicht, dass ich das richtige Feedback für die aktuellen Piloten liefern könne.» Will heissen: Pedrosa ist zu klein, um die nötigen Informationen für Marc Márquez und Jorge Lorenzo zu liefern.

Der Katalane sass bereits am 18. und 19. Dezember in Jerez auf der KTM RC16, die er gemeinsam mit dem Finnen Mika Kallio getestet hat. Aber durch einen Ermüdungsbruch seines rechten Schlüsselbeins fällt Pedrosa für unbestimmte Zeit aus. Denn die Verletzung hat eine Stammzellenkur zur Folge, bei der die Genesungsdauer nicht abschätzbar ist.

Der Shake-down-Test der Testfahrer (1. bis 3. Februar) und der erste grosse IRTA-Test in Sepang (6. bis 8. Februar) wird sicherlich ohne Pedrosa über die Bühne gehen. Pit Beirer, Motorsport-Direktor von KTM, erklärte: «Ich rechne jetzt einmal sicher mit einer langfristigen Pause.» Manche Mediziner fürchten, die Genesung des Schlüsselbeins könne auch fünf, sechs Monate in Anspruch nehmen, denn es muss Gewebe transplantiert werden, eventuell auch Knochenteile aus dem Beckenbereich.

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