MotoGP

Stefan Pierer (KTM): «Brauchen in der MotoGP Geduld»

Von - 12.02.2019 18:05

KTM-Firmenchef Stefan Pierer erzählte, das GP-Budget von KTM liege bei 40 Millionen Euro im Jahr. Und er ist überzeugt: «Am Ende werden wir auch in der MotoGP gewinnen.»

Der KTM-Vorstandsvorsitzende Stefan Pierer begrüßte die Berichterstatter, Sponsoren und Freunde des Hauses bei der MotoGP-Teamvorstellung 2019 im Stadtsaal in Mattighofen. Nur 200 Meter entfernt wird am 9. Mai die «KTM Moto Hall» eröffnet, eine Art Museum, in dem alle wichtigen KTM-Modelle von der Vergangenheit bis heute zu sehen sein werden. Der erfolgreiche Unternehmer zeigte sich in bester Laune. «Willkommen in Mattighofen, dem Zentrum der Power von Europas Zweirad-Industrie», stellte der 62-jährige Steirer gut gelaunt fest. «Die meisten wissen ja, dass der Buchstabe M von KTM auf Mattighofen Bezug nimmt.»

«Racing ist ein Grundbestandteil unserer DNA. Ready to Race ist deshalb unser Slogan seit vielen Jahren. Racing bedeutet erzwungene Innovation, jedes Wochenende, oder jedes zweite Wochenende, du erlebst unsere Erfolge und Leistungen im Fernsehen oder im Internet. Du bekommst vorgeführt: Wie viele Sekunden fehlen? Oder wie viele Zehntelsekunden fehlen? Der Rennsport zwingt sich, alles in deiner Macht Stehende zu tun, um am Schluss ganz oben aufs Podest zu kommen. Das ist unsere Philosophie. Diese Philosophie treibt uns seit bald 30 Jahren an und treibt uns zum Erfolg. In der MotoGP sind wir immer noch Anfänger. Wir stehen am Beginn unseres dritten Jahres. Es ist ein Fünf-Jahres-Projekt. Am Ende des fünften Jahres wollen wir Podiumsplätze sehen. In der bevorstehenden Saison möchten wir bei den Rennen einstellige Ergebnisse erreichen. Das ist realistisch. Denn wir sind immer noch Neulinge, auch wenn wir schon viele Daten gesammelt haben. Doch in diesem Jahr gehen wir ‚ALL IN», wenn wir uns der Sprache der Gambler bedienen wollen. Wir haben jetzt erstmals vier MotoGP-Fahrer, dank Tech3-Teamchef Hervé Poncharal. Es ist eine große Ehre, dass er sich mit KTM verbündet hat. Wir werden gut mit ihm zusammenarbeiten. Wir haben deshalb drei neue MotoGP-Fahrer, zwei davon im Tech3-Team, Miguel Oliveira und Hafizh Syahrin.»

«Was mich emotionell wirklich bewegt: Johann Zarco war 2017 der erste Gewinner des Red Bull Rookies Cups. Jetzt ist er in die KTM-Familie zurückgekehrt», freut sich Pierer. «Es sind also alle Vorkehrungen getroffen. Wir haben mit unserem langjährigen Partner Red Bull heute vom Rookies-Cup über die Moto3 und die Moto2 alle Plattformen, die unsere Talente bis zur MotoGP-Klasse begleiten. Diese Aufstiegsmöglichkeiten funktionieren tadellos, das sehen wir bei Talenten wie Oliveira, der auch vom Rookies-Cup kommt. Mit Jorge Martin, Marco Bezzecchi, Philipp Öttl und Jorge Martin sowie Can Öncü kommt jetzt schon die nächste Generation zum Vorschein.»

Stefan Pierer macht auch kein Geheimnis daraus, was das MotoGP-Projekt kostet. «40 Millionen sind die Gesamtkosten für alle drei GP-Klassen», versicherte er. «10 Millionen brauchen wir für den Rookies-Cup, Moto3 und Moto2. Rund 30 Millionen brutto kostet uns die MotoGP, dank unserer Freunde und Partner von Red Bull sind es für uns netto 20 Millionen.»

«Wir werden in der MotoGP-WM Geduld brauchen», ist sich Pierer bewusst. «Aber am Ende werden wir auch in dieser Kategorie gewinnen.»

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Heute in Mattighofen : Pit Beirer, Moderator Alex Hofmann, Red Bull-Sponsorship-Manager Thomas Überall und Stefan Pierer © Schiel Heute in Mattighofen : Pit Beirer, Moderator Alex Hofmann, Red Bull-Sponsorship-Manager Thomas Überall und Stefan Pierer
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