MotoGP

Wasser oder Champagner für Suzuki-Jungs Mir und Rins?

Von - 26.03.2019 08:05

Die Suzuki-Werksfahrer Alex Rins und Joan Mir verraten im Video, wovor sie Angst haben, warum sie gerne mit Kevin Schwantz fahren würden und was ihr MotoGP-Bike hat, das andere nicht haben.

In Argentien stand Alex Rins im Vorjahr zum ersten Mal auf dem MotoGP-Podest. Inzwischen sind vier weitere Top-3-Platzierungen dazugekommen. Ein Sieg in der «premier class» fehlt dem 23-jährige Spanier noch, dafür weiß er aber schon genau, wie man einen Erfolg am besten feiert – immerhin stand er in den kleineren Klassen insgesamt zwölf Mal ganz oben.

Sein 21-jähriger Teamkollege, der Rookie Joan Mir, landete bei seinem MotoGP-Debüt in Katar auf Anhieb auf Platz 8. Bevor es für das Suzuki-Duo nach Termas de Rio Hondo ging, wo am kommenden Wochenende das zweite Aufeinandertreffen der Saison 2019 stattfindet, gaben die beiden Spanier im Frage-Antwort-Spiel so einiges Preis.

Das komplette Video mit Alex und Joan findet sich auf der Facebook-Seite des Suzuki-Ecstar-Werksteams.

Wasser oder Champagner?

A: Das hängt von Situation ab, auf dem Podium natürlich Champagner.

Isst du lieber im Restaurant oder zu Hause bei deiner Mutter?

A: Bei Mama.
J: Ja, ohne Zweifel.

Chinesisch oder Hamburger?

A: Pizza!
J: Hamburger.

Wie viel würdest du bezahlen, um in die Vergangenheit zu reisen?

A: Ich würde nichts bezahlen, ich bin zufrieden mit dem, was ich habe.
J: Ich auch nicht, es gibt nur einige wenige Dinge, die ich gerne wiederholen würde.

Welche Persönlichkeit aus der Vergangenheit würdest du gerne treffen?

A: Ich wäre gerne mit Kevin Schwantz in der Zweitakt-Ära gefahren.
J: Ich würde das auch sagen, in der Zweitakt-Zeit fahren.

Wie feiert man einen Sieg am besten?

A: Mit deinem Team und deinen Leuten, als gäbe es kein morgen. (Schmunzelt.)
J: Ja.

Welche Farbe haben deine Unterhosen für das Rennen?

A: Ich trage keine. (Lacht.)
J: Verdammt, ich trage gerne blaue, Suzuki-Blau.

Dein letzter Alptraum?

A: Ein Alptraum, der mir kürzlich einen ziemlichen Schrecken eingejagt hat, war ein Flugzeugabsturz, es ging schnell abwärts.
J: Ich hatte in letzter Zeit keine Alpträume – und den von Alex hätte ich nicht gerne.

Hast du Angst im Flugzeug?

A: Ja.
J: Nur wenn es wackelt.

Woran denkst du, bevor die Ampel ausgeht und das Rennen beginnt?

A: Konzentration.
J: Konzentration.

Was schmerzt mehr: Ein Knochenbruch oder dass man nicht fahren kann?

A: Wenn du kein Rennen fahren kannst, dann liegt das an einem Knochenbruch, also würde ich sagen, der Knochenbruch.
J: Beides schmerzt, eines führt zum anderen.

Was wärst du, wenn du kein Rennfahrer geworden wärst?

A: Ein Sänger.
J: Ein Sänger? Hast du in deinem Leben schon einmal gesungen? (Lacht.)
A: Ja, ein bisschen.
J: Und ich...
A. Ein Schriftsteller. (Schmunzelt.)
J: Etwas, das mit Sport zu tun hat.

Was hast du dabei gelernt, um die Welt zu reisen?

A: Du sammelst so viel Erfahrung und du versuchst Dinge zu lernen und zu verstehen, die für dich nicht gewöhnlich sind.
J: Ich glaube, man wird schneller reifer, wenn man neue Kulturen kennenlernt, auch wenn wir nicht viel Zeit haben, um sie zu entdecken.

Was hat Suzuki, das andere nicht haben?

A: Suzuki hat eine besondere Farbe... (Er singt.)
J: Die Essenz – und auch die Farbe. (Lacht.)

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